AK Plus: AKNÖ fördert Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrlinge

AKNÖ-Präsident Josef Staudinger eröffnet Woche der Berufsinformationen für Jugendliche im VAZ ST. Pölten

Facharbeit hat Zukunft - aber nur, wenn junge Berufseinsteiger ausreichend informiert sind, was sie für ihren Traumjob tun müssen. Denn der Berufseinstieg und vor allem Aufstieg erfordert neben fachlichem Wissen auch Durchhaltevermögen, ständige Weiterbildung und Wissen um seine Rechte als ArbeitnehmerIn. Die AKNÖ lädt deshalb zur Informationsveranstaltung "Jugend in der Arbeitswelt" ein, die Präsident Josef Staudinger heute im Veranstaltungszentrum VAZ ST. Pölten eröffnete.

AKNÖ-Präsident Staudinger: "Die zukünftigen Facharbeiterinnen und Facharbeiter sind wertvolle Arbeitskräfte, die von Anfang an durch Bildungsmaßnahmen gefördert und unterstützt gehören. Die duale Ausbildung muß daher gezielt durch zwischenbetriebliche Weiterbildung ergänzt werden. Aber auch der Zugang zur höheren Bildung muß für Lehrabsolventen selbstverständlich werden."
Die Fachhochschulen waren ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Die Einführung der Studiengebühren bedeutet jedoch für viele das endgültige Aus für ein Studium. Denn wer kann sich neben den Ausbildungs- und Pendlerkosten noch zusätzlich 10.000,-- Studiengebühren pro Jahr leisten? Die AKNÖ fordert daher, daß das Stipendiensystem ausgebaut werden muß.
Präsident Staudinger: "Angesichts der Situation in der Arbeitswelt sind flexible Übergänge zwischen den Ausbildungssystemen und eine Erhöhung der Übersichtlichkeit gefordert. Außerdem müssen junge Menschen die Chance erhalten, ihre erste Bildungsentscheidung entweder zu vertiefen oder zu verbessern."
Dieses Anliegen wird von AKNÖ-Direktor Helmut Guth massiv vorangetrieben: "Es müssen noch mehr Möglichkeiten geboten werden, um die Berufsreifeprüfung abzulegen. Die AKNÖ fördert alle Lehrlinge in Niederösterreich, die die Reifeprüfung ablegen wollen, mit einem Bildungsgutschein in der Höhe von ATS 5000,--. "

Wer gerade mit der Schule fertig wird und noch keine konkreten Berufsvorstellungen hat, erhält durch einen Besuch im VAZ alle Informationen, die er für seine Berufswahl braucht. Die Arbeiterkammer Niederösterreich, Fachgewerkschaften, Sozialversicherungsträger, Arbeitsmarktservice und Landesschulrat bieten bis kommenden Freitag Beratung und Unterstützung an. Jugendliche sollen sich jedoch nicht nur für den bestehenden Arbeitsmarkt vorbereiten. Sie müssen auch fähig sein, mit den Veränderungen Schritt zu halten, ihre Chancen zu erkennen und den Arbeitsmarkt selbst mit zu gestalten.

Bei der Veranstaltung "Jugend in der Arbeitswelt" werden einzelne Berufssparten präsentiert und außerdem alle berufsrelevanten Fragen erörtert: Von der Unfallverhütung, und Abfertigung bis zum Lehrlings- und Jugendschutz.

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