ots Ad hoc-Service: ARBED S.A. <LU0006047129>

Luxemburg (ots Ad hoc-Service) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG, übermittelt von der DGAP Für den Inhalt ist allein der Emittent verantwortlich

ACERALIA, ARBED und USINOR
haben grundsätzliche Einigkeit darüber erzielt, ihre Unternehmen zu fusionieren und haben heute dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Fusion soll durch Einbringung von Aktien an allen drei Unternehmen in eine neue Gesellschaft (NewCo) im Wege eines Aktientauschs geschehen. Zu diesem Zweck wird NewCo den Aktionären aller drei Unternehmen den Umtausch ihrer Aktien gegen NewCo-Aktien anbieten. Der Umtauschkurs soll 8 NewCo Aktien für 7 ACERALIA Aktien, 10 NewCo Aktien für l ARBED Aktie und l NewCo Aktie für l USINOR Aktie betragen, so daß bei unterstellter Annahme der Übernahmeangebote durch alle Gesellschafter die ehemaligen Aktionäre von ACERALIA ungefähr 20,1%, die ehemaligen Aktionäre von ARBED ungefähr 23,4% und die ehemaligen Aktionäre von USINOR ungefähr 56,5% an NewCo halten werden. Mit der Fusion wird der weltweit größte Stahlkonzern entstehen. NewCo hätte auf Basis der Schlußkurse am 15. Februar 2001 pro-forma eine Marktkapitalisierung von über EUR 5 Milliarden gehabt. Auf konsolidierter Basis werden der Umsatz der neuen Gruppe im Geschäftsjahr 2000 auf knapp EUR 30 Milliarden und die Bruttobetriebsergebnismarge auf 12% geschätzt; die Gruppe wird mehr als 110.000 Mitarbeiter beschäftigen. NewCo wird ihren Sitz in Luxemburg haben und an Euronext (Paris und Brüssel) sowie an den Börsen in Luxemburg und Madrid gelistet sein. Herr Joseph Kinsch und Herr Francis Mer werden Co-Chairmen von NewCo werden. Herr Fernand Wagner wird den Vorsitz der Generaldirektion übernehmen. Die Abgabe und der Vollzug der Übernahmeangebote stehen unter dem Vorbehalt des Abschlusses eines dreiseitigen Fusionsvertrags und werden an verschiedene Bedingungen geknüpft sein, unter anderem an fusionskontrollrechtliche Genehmigungen, den erfolgreichen Abschluß einer due diligence Prüfung und die Annahme der Übernahmeangebote durch Aktionäre mit mindestens 75% der Aktien an jeder Gesellschaft, wobei auf dieses Minimum verzichtet werden kann.

Ende der Mitteilung
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