• 18.02.2001, 12:09:13
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  • OTS0036

Achatz: Fischler schadet Ruf Österreichs in Europa

Folgekosten aus BSE-Krise durch Kürzung der Nettobeiträge an die EU ausgleichen

Wien, 2001-02-18 (fpd) - "Obwohl es in Österreich bis dato keinen
einzigen BSE-Fall gegeben hat, fordert EU-Kommissar Fischler vor
laufenden Kameras ständig, daß auch in Österreich gesunde Rinder
getötet und in Hochöfen verbrannt werden sollen", sagte die
freiheitliche Agrar- und Konsumentensprecherin Anna Elisabeth Achatz
zur heutigen ORF-Pressestunde. ****

Bei der Bevölkerung entstehe dadurch der Eindruck, daß zwischen
österreichischen Produkten und denen der von BSE wirklich
betroffenen EU-Ländern wie England, Frankreich und Deutschland
qualitativ kein Unterschied bestehe, kritisierte Achatz. Das
schädige den Ruf Österreichs in Europa. Fischler stelle sich damit
auch in eine Reihe mit denen, die noch vor kurzem Sanktionen gegen
Österreich verlangt hätten.

Anstatt die BSE-Krise zu nutzen, um auf den früher auch von ihm
propagierten "Feinkostladen Österreich" hinzuweisen, fordere
Fischler einen ungerechtfertigten Solidaritätsbeitrag. "Gerechter
wäre es, die Folgekosten aus der BSE-Krise durch Kürzungen der hohen
Nettobeiträge an die EU auszugleichen", erklärte Achatz. "Denn
schließlich trägt die verfehlte Agrarpolitik der EU die Schuld an
der Misere. Wenn Fischler die Interessen Österreichs in Brüssel
nicht vertritt, stellt sich außerdem die Frage, wozu wir überhaupt
einen österreichischen EU-Kommissar brauchen." (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: 0664-1524047

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