WGJ: Jugendliche haben ein Recht auf qualifizierte Ausbildung

Regierung spart an der Zukunft junger Menschen

Wien (ÖGJ/ÖGB). Mit einem mehr als eindeutigen Ergebnis - 92,4 Prozent stimmten für ihn - wurde heute, Samstag, Thomas Bohrn als Vorsitzender der Wiener Gewerkschaftsjugend auf der 25. Landesjugendkonferenz im Wiener Cineplexx-Palace wiedergewählt. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit wird der 23jährige auch künftig qualitativ hochwertiger Ausbildung widmen. "Unsere Berufsausbildung ist international anerkannt. Viele Staaten beneiden uns darum. Dennoch hat die Bundesregierung durch Änderungen im Berufsausbildungsgesetz und im Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz für die Jugendlichen massive Verschlechterungen beschlossen", so Bohrn.++++

"Die bisherigen Attacken auf unser Bildungssystem waren jedoch noch lang nicht alles! Denn das, was sich diese Bundesregierung in ihrem Koalitionsübereinkommen vorgenommen hat, übertrifft die schlimmsten Befürchtungen. Lang erkämpfte soziale Errungenschaften sollen mit einem Schlag zunichte gemacht werden", erklärt Bohrn. So werden nicht nur 7.000 Jugendliche auf der Straße stehen, weil sie keine Lehrstelle finden können, sondern auch der Abbau von 15.000 öffentlichen Dienststellen wird an Jugendlichen nicht spurlos vorübergehen. "Die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme nach der Lehrzeit oder dem Studium wird mehr als fraglich und auch die Zahl der Lehrstellen werden sinken", nennt Bohrn nur einige Beispiele.

"Eine Budgetkonsolidierung durchzuführen ist ein löbliches Ziel, jedoch darf man dabei auf wichtige Bereiche wie Arbeitslosigkeit -speziell wenn es sich um Jugendliche handelt - nicht vergessen. Um eine qualifizierte Berufsausbildung für alle Jugendlichen zu gewährleisten sind Maßnahmen notwendig, die die Qualität der Ausbildung heben und vor allem das Engagement der Unternehmen fördern eine solche Ausbildung anzubieten", so Bohrn abschließend. (aw)

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