Preisüberreichung an frauen- und familienfreundlichste Betriebe Prokop: Frauenförderung ist kein Ghettoprogramm

St. Pölten (OTS) - Im Rahmen der Initiative "Taten statt Worte" wurden heute in St. Pölten von Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop die frauen- und familienfreundlichsten Betriebe des Jahres 2000 in Niederösterreich prämiert. An der vierten Auflage des Wettbewerbes, veranstaltet von der Interessensvertretung der NÖ Familien, der NÖ Wirtschaftskammer, dem Landesstudio Niederösterreich und den NÖN, haben 65 Betriebe teilgenommen, 13 wurden ausgezeichnet. Prokop, auch im Bundeskomitee von "Taten statt Worte", zeigte sich begeistert von der Entwicklung des Bewerbes im Rahmen der Interessensvertretung. In fünf Bundesländern hätten sich bereits rund 1.000 Betriebe an dem Bewerb beteiligt. Niederösterreich könne dabei auf eine tolle Bilanz verweisen, so kamen im Vorjahr vier Sieger auf Bundesebene aus Niederösterreich. Frauenförderungsprogramme seien keine Ghettoprogramme, so Prokop weiter, sondern eine Chance für Frauen und Betriebe. Politisches Ziel sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wie spezielle Beschäftigungs-Initiativen, berufliche Wiedereintritts-Programme und Weiterbildungs-Maßnahmen sei auch dieser Wettbewerb Zeichen einer gelebten Partnerschaft zwischen Wirtschaft und sozialem Bereich. In der Kategorie Großbetriebe ging der erste Platz an die Raiffeisenbank Erlauftal in Wieselburg, der zweite Platz an das Österreichische Forschungszentrum Seibersdorf und der dritte Platz an die Essilor Austria GmbH in Wr. Neudorf. Sieger bei den Mittelbetrieben wurde die Direct Marketingservice GmbH "Sachen & Machen" in Bruck/Leitha, gefolgt von EAZ Elektroanlagenzubehör in Ober-Grafendorf und der Ing. Graschopf GmbH in Gresten. Den ersten Preis bei den Kleinbetrieben erhielt die Fleischerei Steiner-Bernscherer in Sollenau, den zweiten das ADEG-Kaufhaus Hofmayer in Lilienfeld und den dritten die Telenova Telefonmarketing Agentur in St. Pölten. Würdigungspreisträger sind bei den Non-Profit-Organisationen das NÖ Hilfswerk und die Frauen-und Familienberatungsstelle "Freiraum" in Neunkirchen sowie bei öffentlichen Institutionen das Krankenhaus Klosterneuburg und die Marktgemeinde Kottingbrunn.

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