Lichtenberger: Mautsenkung allein ist falsches Signal an Frächter

Endlich wahre Kosten den Verursachern anrechnen

Wien (OTS) "Die Absenkung der Brenner-Maut um 30 Schilling als einzige Maßnahme der Verkehrsministerin ist ein falsches Signal an die europäische Frächterlobby. Denn jegliche Senkung macht die Anrechnung der Umwelt- und Unfallkosten noch unmöglicher als bisher", so Lichtenberger. Zu hoffen ist, daß die Absenkung der Brennermaut um nur 30 Schilling wenigstens so gut begründet ist, daß sie vor der EU-Kommission auch standhält. Wenigstens hat sich die Ministerin damit vom Schmid-Modell verabschiedet, der eine wesentlich höhere Absenkung geplant hatte, so Lichtenberger.

Notwendig ist nun eine konzertierte Aktion auf europäischer Ebene zur Änderung der Wegekostenrichtlinie, die die Mauten in Europa regelt, damit endlich die wahren Kosten des Schwerverkehrs den Verursachern angelastet werden. "Ohne Kostenwahrheit im Schwerverkehr wird Österreich weiterhin im Tranist ersticken", so Lichtenberger.

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