Haselbach: NS-Entschädigungsgesetz Zeichen der Übernahme von Verantwortung

Wien (SK) In ihrer heutigen Rede vor dem Bundesrat bezüglich der gesetzlichen Absicherung der Entschädigung von Opfern des Nationalsozialismus betonte die SP-Bundesrätin Anna Elisabeth Haselbach, dass dieses Gesetz ein Zeichen der Übernahme der Verantwortung hinsichtlich der Vergangenheit dieses Landes sei. "Es war immer klar, dass Zeichen gesetzt werden müssen, die Bedauern und gleichzeitig den Willen zum Gutmachen von Unrecht deutlich erkennen lassen. Für die Umsetzung fehlte aber leider lange Zeit der Konsens", betonte Haselbach. ****

Erst durch mühevolle und jahrzehntelange Arbeit konnte eine breite Bewusstseinsbildung erreicht werden. Wobei hier vor allem Erika Weinzierl und Rosa Jochmann zu erwähnen und zu ehren seien so Haselbach.

Am Zustandekommen des nun vorliegenden Abkommens sei vor allem dem Botschafter Sucharipa, Botschafter Winkler zu danken und dem Nationalfonds mit Nationalratspräsident Fischer an der Spitze, der mit großen Feingefühl Österreichs Position bei jeder möglichen Gelegenheit im Ausland verdeutlicht hat.

"Aber vor allem muss den Opfern für ihre Geduld gedankt werden, und dass sie die Bitte um Vergebung und den Willen zur Versöhnung anerkannt haben", unterstrich Haselbach. (Schluss) wf/mm

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