Merkur nimmt sämtliche Zuchtgarnelen aus dem Verkauf

Auf Untersuchungsergebnisse sofort mit Auslistung reagiert

Wr. Neudorf (OTS): Nach dem Vorliegen von Untersuchungsergebnissen, die im Produkt Crevettes Royal der französischen Firma Escal Spuren von verbotenen Antibiotikarückständen ergeben haben, hat Österreichs größte Verbrauchermarktkette Merkur umgehend reagiert: Es wurden nicht nur die Produkte des betroffenen Lieferanten sofort aus dem Sortiment genommen und vernichtet, sondern sämtliche aus Zuchtkulturen stammende Garnelen, für die nach dem derzeitigen Wissensstand keine Unbedenklichkeitsgarantien vorliegen, vorläufig ausgelistet.

"Davon nicht betroffen sind nur Shrimps, die nachgewiesenermaßen aus dem Fang von offenen Gewässern stammen und daher nach menschlichem Ermessen keine Rückstandsproblematik aufweisen können", sagt Maximilian Hochstöger, Einkaufsvorstand der Fa. Merkur. Hochstöger stellt weiters klar:"Wir tolerieren hier keinerlei Belastungen, auch wenn es sich wie im vorliegenden Fall nur um Spuren handelt. Deshalb können sich unsere Kunden sicher sein, daß sämtliche ab morgen bei Merkur erhältliche Garnelen gesundheitlich unbedenklich sind. Unsere Lieferanten müssen uns garantieren, daß ihre Produkte entweder aus freien Gewässern stammen bzw. alle notwendigen Untersuchungsergebnisse vorlegen können." Zur Forderung von Greenpeace nach einem generellen Importverbot von tropischen Zuchtshrimps verwies Hochstöger auf die dafür zuständige politische Entscheidungsebene.

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