Kronberger: Kein Genmais auf Europas Feldern

GVO-Freisetzungs-Richtlinie unzureichend für Schutz des Konsumenten

Wien, 2001-15-02 (fpd) - Angesichts der gestern im Europäischen Parlament beschlossenen Richtlinie zur Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen sowie des Besuches der Umweltkommissarin Margot Wallström in Wien forderte der freiheitliche EU-Abgeordnete und Umweltexperte Hans Kronberger: "Es muß den Mitgliedstaaten, die ein Interesse daran haben hochqualitative und von genmanipulierten Rohprodukten freie Lebensmittel herzustellen, möglich sein, Genmais von ihren Feldern fernzuhalten." ****

"Gerade angesichts des massiven Rindfleischüberschusses in der EU ist eine Produktionssteigerung im pflanzlichen Nahrungsmittelbereich, die mit hohen Risiken verbunden ist, nicht vertretbar. Daher muß jedes Land die Möglichkeit haben, gentechnisch manipulierte Pflanzen von seinen Feldern fernzuhalten", forderte Kronberger. An der gestern im Europäischen Parlament beschlossenen Richtlinie zur Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen in die Umwelt kritisierte Kronberger: "Die Richtlinie beinhaltet weder umfassende Haftungsbestimmungen für Schäden, noch sind verpflichtende Kennzeichnung-Regelungen enthalten. Auch die Rückverfolgung von gentechnisch veränderten Organismen in der Produktkette ist nicht gewährleistet. Der freiheitliche EU-Abgeordnete empfahl am österreichischen Moratorium unter allen Umständen festzuhalten. "Österreich kann nur der Feinkostladen Europas werden, wenn keine genmanipulierten Pflanzen zur Lebensmittelproduktion herangezogen werden", sagte Kronberger. (Schluß)

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