EU-Kommissarin Wallström besuchte Umweltgemeinde Bruck/Leitha

LH Pröll: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zentrales NÖ Anliegen

St.Pölten (NLK) - Zum Auftakt ihres zweitägigen Besuches in Österreich stattete heute die für Umwelt zuständige EU-Kommissarin Margot Wallström in Begleitung von Bundesminister Mag. Wilhelm Molterer der Stadtgemeinde Bruck an der Leitha einen Besuch ab. Begrüßt wurde die schwedische EU-Kommissarin von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der vor allem die Nachhaltigkeit der niederösterreichischen Energie- und Umweltpolitik hervorhob. Bruck sei hier eine Vorzeigegemeinde und eine von insgesamt 164 Klimabündnisgemeinden in Niederösterreich. Umweltpolitik dürfe aber nicht an den Grenzen halt machen, so Pröll. Deshalb forciere Niederösterreich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, insbesondere in Richtung Osteuropa. Pröll: "Wir wollen, dass diese Staaten in absehbarer Zeit auch unsere Umweltstandards erreichen, und wir wollen sie dabei nach besten Kräften unterstützen." Bundesminister Molterer sieht in der Nachhaltigkeit eine großer Herausforderung für die Zukunft. Sie habe nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ökonomische und soziale Dimension. Diese müsse auf lokaler und regionaler Ebene ebenso forciert werden wie auf europäischer und internationaler Ebene. Nur so könne man die Kyoto-Ziele erreichen, meinte Molterer. EU-Kommisarin Wallström dankte für den herzlichen Empfang in Bruck und zeigte sich erfreut über das Engagement Niederösterreichs in der Energie- und Umweltpolitik und die in diesen Bereichen forcierte grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Es sei ganz wichtig, auch im Hinblick auf die Erweiterung der EU, und entspreche ganz den Intentionen der Union. Auf dem Besuchsprogramm stehen heute Nachmittag neben einer Präsentation der Klimabündnisgemeinde Buck an der Leitha auch die Besichtigung der Ölmühle und des Biomassefernheizwerkes in Bruck.

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