Achatz: Keine Mehrwertsteuererhöhungen auf Lebensmittel!

Wien, 2001-02-15 (fpd) - "Es ist niemandem schlüssig zu erklären, warum alle Konsumenten zur Kasse gebeten werden sollen für Fehler, die in der Vergangenheit in der Landwirtschaftspolitik begangen wurden. Durch Steuererhöhungen werden die Konsumenten nur verärgert, und keinem der unverschuldet durch den Markteinbruch am Rindfleischsektor von Armut und Ruin bedrohten Bauern ist dadurch geholfen", sagte heute die freiheitliche Agrar- und Konsumentensprecherin Anna Elisabeth Achatz und erteilte damit den Plänen Schwarzböcks und des Bauernbundes, die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel um einen Prozentpunkt zu erhöhen, erneut eine klare Absage. ****

"Schwarzböck und der ÖVP-Bauernbund wollen nur von den Fehlern der Vergangenheit ablenken", so Achatz. "Die Gütesiegel-Diskussion der vergangenen Jahre hat die Konsumenten stark verunsichert, sodaß von der Qualität der gekennzeichneten Produkte niemand mehr wirklich überzeugt ist. Es kann nicht so bleiben, daß holländische Schweine mit der Schlachtung zu österreichische Ware werden."

Das Vertrauen der Verbraucher in die österreichischen Produkte könne nur dann zurückgewonnen werden, wenn man sich wirklich auf Qualitäts-und Herkunftssiegel verlassen könne; das würde auch den Bauern helfen. "Diejenigen, die immer sofort nach Steuererhöhungen rufen, sollten lieber einmal darüber nachdenken, daß die Bauern über die hohen Kammerbeiträge und die hohen AMA-Marketingbeiträge seit Jahren klagen", meinte Achatz.

Um einen Ausweg aus der Krise zu finden und den Bauern rasch und wirksam zu helfen, sei die Phantasie der Kammerfunktionäre diesmal wirklich gefragt, aber "eine Steuererhöhung ist die schlechteste aller Lösungen", so Achatz abschließend. (Schluß)

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