DREI NEUE BUNDESRÄTE AUS DEM BURGENLAND Johanna Auer, Paul Fasching und Anna Schlaffer angelobt

Wien (PK) - Im Gefolge der burgenländischen Landtagswahl im vorigen Dezember wurden in der heutigen Sitzung des Bundesrates drei neue Vertreter dieses Bundeslandes angelobt. Johanna Auer, Anna Schlaffer (beide SP) und Paul Fasching (VP) verstärken ab sofort die Länderkammer.

Paul Fasching wurde 1951 in Wien geboren. Nunmehr lebt der Weinbauer, der Franz Josef Strauss als Vorbild sieht, in Oggau, wo er auch im Gemeinderat tätig ist. Überdies war Fasching vor seinem Einzug in den Bundesrat Landtagsabgeordneter und ist Kammerrat der Landwirtschaftskammer des Burgenlandes.

In seiner neuen politischen Funktion will er sich für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen, den Stellenwert der Bauern erhöhen und mithelfen, deren Einkommen zu sichern. Privat ist Fasching verheirateter Vater dreier Töchter und bezeichnet auch in Zeiten wie diesen Rindfleisch als seine Lieblingsnahrung. Schon aus beruflichen Gründen schätzt er burgenländischen Rotwein sehr und fährt auch gerne in europäische Weinbaugegenden auf Urlaub. Ansonsten hegt Fasching eine Leidenschaft für den Fußball.

Anna Schlaffer wurde 1953 in Raiding im Bezirk Oberpullendorf geboren. Dort besuchte sie auch die Volksschule. 1971 maturierte sie am BG Oberpullendorf, um sodann die Bundeslehranstalt für gehobene Sozialberufe in Wien zu absolvieren. 22 Jahre arbeitete sie als diplomierte Sozialarbeiterin, ehe sie 1995 im Amt der Burgenländischen Landesregierung als leitende Sozialarbeiterin die Fachaufsicht übernahm.

1982 zog Schlaffer in den Gemeinderat von Raiding ein, 1992 bis 1997 war sie dort auch Vizebürgermeisterin. Seit 1995 ist Schlaffer überdies Frauenvorsitzende und stellvertretende Bezirksvorsitzende der SPÖ Oberpullendorf. Im Bundesrat will sich Schlaffer nun der Themata Kultur, Soziales und Frauen annehmen. Privat ist Schlaffer mit einem ÖBB-Bediensteten verheiratet, mit dem sie zwei erwachsene Töchter (27 und 26) hat. Wie es sich für eine Burgenländerin geziemt, schätzt sie Rotwein und erwärmt sich darüber hinaus für Hirselaibchen mit Kartoffelsalat. Am liebsten campt sie am Hafnersee in Kärnten und begeistert sich für historische Romane und Handarbeiten.

Ebenfalls als neue Bundesrätin angelobt wurde die ehemalige Bundesratspräsidentin Johanna Auer. Da die drei neuen Bundesräte formell schon am 28. Dezember des Vorjahres der Parlamentsdirektion gemeldet worden waren, hatte Auer noch vor ihrer Jungfernsitzung formell als Listenerste des Burgenlandes für drei Tage die Präsidentschaft in der Kammer inne.

Geboren wurde Auer 1950 in Rust am See, wo sie auch Volks- und Hauptschule besuchte, ehe sie in Eisenstadt die Handelsschule absolvierte. 1968 trat sie als Angestellte in die Staatsanwaltschaft Eisenstadt ein, wo sie nunmehr seit 33 Jahren tätig ist. Ihr Wunsch, an der Verbesserung verschiedener Einrichtungen mitzuwirken, brachte Auer, die in der ehemaligen Abgeordneten und Volksanwältin Evelyn Messner ihr Vorbild sieht, in die Politik. Seit 1992 gehört sie dem Gemeinderat von Neufeld an, im Bundesrat will sie sich in so verschiedenen Bereichen wie Justiz, Föderalismus, Land- & Forstwirtschaft und soziale Sicherheit einbringen.

Privat ist Auer verheiratet und Mutter zweier Kinder. Auch sie verstärkt in der Länderkammer die Fraktion der Rotweinfreunde, wenngleich sie sich auch für Mineralwasser begeistern kann. Sie mag Gemüse in jeder Zubereitungsart, ist sportlich und hört gern Musik aus den 50ern bis zu den 70ern. Und auch im Urlaub bricht sie immer wieder gerne zu österreichischen Reisezielen auf. (Schluss)

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