Vana: "Kein Verständnis für Privatisierungswahn der ÖVP"

Versorgungssicherheit der Wiener Bevölkerung darf nicht aufs Spiel gesetzt werden

Wien (OTS) - "Eine Privatisierung von vitalen Schlüsselbereichen kommt für die Wiener Grünen nicht in Frage", sagte Landessprecherin Monika Vana. "Mit uns sind Experimente in Bereichen, wo es um elementare Fragen der Versorgungssicherheit geht, nicht machbar." Gerade das Beispiel Kalifornien, wo aufgrund von Stromengpässen der Notstand verhängt werden musste, habe erst in jüngster Vergangenheit deutlich gezeigt, zu welchen katastrophalen Folgen ein enthemmter Privatisierungs- und Liberalisierungswahn führe.

Darüberhinaus begrüßte Vana, dass die ÖVP in der Frage der Wasserversorgung noch einmal in letzter Sekunde zur Vernunft gekommen sei: "Nach einem beispiellosen Eiertanz blieb Vize-Bürgermeister Görg vor der Wiener Wahl offenbar keine andere Wahl, als umgehend die politische Notbremse zu ziehen. In kommunalen Bereichen, wo neben betriebswirtschaftlichen Kriterien auch in hohem Ausmaß demokratiepolitische, soziale oder ökologische Ziele umzusetzen sind, kommt eine Privatisierung von Stadteigentum für die Wiener Grünen jedenfalls sicher nicht in Frage.

"Auch ein Verkauf der Wiener Gemeindewohnungen ist für uns völlig inakzeptabel, da diese einen unverzichtbaren Bestandteil der Grundversorgung mit Wohnungen - und zwar auch für sozial Bedürftige -darstellen", betonte die Wiener Landessprecherin.

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