Selbstorganisierung schaffen statt Krankjammern!

Kurt Wendt fordert Demokratisierung der Sozialversicherung

Wien (OTS) - Die SozialdemokratInnen machen ein jämmerliches Bild bei der Verteidigung der Selbstverwaltung in den Sozialversicherungen. "Die Selbstverwaltung hat's nie wirklich gegeben, die SPÖ/ÖGB-Kaiser haben die Sozialversicherungen fast feudal geleitet. Es ist eine Schande, wenn kranke Menschen von ChefärztInnen gedemütigt werden. Es ist verständlich, wenn die Versicherten das herrschaftliche Getue ablehnen, in einem Betrieb, der ihnen angeblich selber gehört", versteht Kurt Wendt, Kandidat der KPÖ bei den Wiener Gemeinderatswahlen, den Unmut der Menschen über Beitragserhöhungen.

"Den Kassen fehlts nicht an Management, sondern an Demokratie. Wenn Sallmutter die Sozialversicherungen demokratisieren würde, gäbe es Tausende Leute, die ihn verteidigen würden, wenn er sich weigern würde, seinen Sessel zu verlassen", so Wendt.

Ähnliches wie bei der Besetzung des tschechischen Rundfunks kann sich Wendt auch in der Auseinandersetzung um die Sozialversicherungen vorstellen: "Wenn sich Sallmutter eindeutig auf die Seite der Ärmeren stellen würde und sich dem Zerschlagungswahn entgegenstellen würde, könnte er vielleicht sogar eine kleine Symbolfigur werden." Hoffnung dafür sieht Wendt dafür allerdings wenig: "Solange hochbezahlte Opportunisten wie Fritz Verzetnitsch die Geschicke der ArbeiterInnenvertretung maßgeblich beeinflussen, wird das Nachschleimen der Regierung die Bewegform des ÖGB bleiben."

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