FP-Sichrovsky: Deutscher Außenminister sucht nach "Hofjuden" für seine Verteidigungsstrategie

Deutsche Grüne mißbrauchen Religionszugehörigkeit des Europaabgeordneten Cohn-Bendit

Wien, 2001-02-15, -(fpd)- "Der Bericht des Staatsministers im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland, Ludger Volmer über die Teilnahme des Außenministers Fischer an der umstrittenen Palästina-Konferenz, während der zum Endsieg gegen Israel aufgerufen wurde, gerät immer mehr zu einer Show der Peinlichkeiten", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest. Nun würde gar die jüdische Herkunft des grünen Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit, der Fischer damals begleitete, als Beweis zitiert, daß Herrn Fischer antiisrealische Motive nicht zu unterstellen seien.****

"Wer sich erinnert, mit welcher haßerfüllten Polemik meine eigene religiöse Herkunft im Zusammenhang mit meiner Funktion in der FPÖ von linken Politikern und Journalisten hervorgehoben wird, kann sich über diese Verteidigungsstrategie für Außenminister Fischer nur noch wundern", so der Generalsekretär weiter. Habe man der FPÖ immer wieder vorgeworfen Sichrovsky nur als "jüdisches Feigenblatt" und "Hausjuden" zu halten, würde nun die selbe Argumentation vorgebracht, um den deutschen Außenminister von jeder Schuld und Verantwortung freizusprechen.

Selten zuvor hätten deutsche Politiker auf derart peinliche Art und Weise bewiesen, daß sie Kritik an Antisemitismus und Rassismus je nach politischen Bedürfnissen einsetzen. "Ich hoffe, daß der deutsche Außenminister Fischer, der die Moralkeule immer wieder gegen die FPÖ einsetzt, diese Form der Verteidigung seiner Vergangenheit ablehnt und nicht Herr Cohn-Bendit als "Hofjude" der Grünen diese Partei und ihre Politiker von jeder Form des Antisemitismus befreien muß", schloß Sichrovsky.

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