Wirtschaftskammer forciert Information zur EU-Erweiterung

Mitterlehner: "Argumentarium" soll Missverständnisse durch sachliche Information beseitigen helfen - WKÖ beteiligt sich auch an Info-Kampagne der Bundesregierung

Wien (PWK121) - Die Wirtschaftskammer Österreich setzt die EU-Erweiterung ganz oben auf ihre europapolitische Prioritätenliste in diesem Jahr. Gerade in den nächsten Monaten der schwedischen Präsidentschaft sollen wichtige Verhandlungskapitel abgeschlossen und für sensible Bereiche wie Personenfreizügigkeit und Dienstleistungsverkehr flexible Übergangsmechanismen ausverhandelt werden. "Wichtiges Anliegen der WKÖ ist es aber auch, zur De-Emotionalisierung der Erweiterungsdiskussion beizutragen", betont WKÖ-Generalsekretärstellvertreter Reinhold Mitterlehner. "Als wesentlichen Beitrag zur Versachlichung der Erweiterungsdiskussion haben wir deshalb ein 'Argumentarium zur EU-Erweiterung' herausgebracht, das sich sowohl an Unternehmen als auch an alle anderen Interessierten richtet. Es beantwortet die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der kommenden EU-Erweiterung durch sachliche Information und hilft so Missverständnisse und Sorgen auszuräumen."

Das Argumentarium passt zusammengefaltet in jede Westentasche und eignet sich so für den praktischen Gebrauch, z.B. bei der Teilnahme an Veranstaltungen, Diskussionen oder auch im Schulunterricht, da die wichtigsten EU-Erweiterungsthemen schlüssig und mit Hardfacts untermauert leicht lesbar aufgearbeitet wurden. Hingewiesen wird darin auch auf die enormen Chancen, die sich für die österreichische Wirtschaft auf den dynamischen Märkten Mittel- und Osteuropas auftun. Aktuelle Zahlen und Diagramme, etwa zur positiven Handelsbilanz Österreichs mit den östlichen Nachbarländern, zu österreichischen Direktinvestitionen in dieser Region sowie zum Wirtschaftswachstum, veranschaulichen die überaus starken Wirtschaftsverflechtungen zwischen Österreich und den Staaten Mittel- und Osteuropas. Sie verdeutlichen, wie sehr die österreichische Wirtschaft vom Wegfall der noch bestehenden Handelsbarrieren im Zuge der Erweiterung profitieren wird.

Mitterlehner weist darauf hin, dass dieses Argumentarium nur einen ersten Schritt darstelle, um das nach wie vor sehr emotional behandelte Thema der EU-Erweiterung auf eine sachliche Ebene zu heben. "Die WKÖ hat bereits seit geraumer Zeit ihr Engagement für eine von der Bundesregierung geplante Informationskampagne bekundet und wird sich an dieser Initiative, die noch im Frühjahr gestartet werden soll, aktiv beteiligen." (Ne)

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