Mediengewerkschaft kritisiert Kartellgerichtsentscheid zu Magazin-Monopol

Regierung soll einschreiten

Wien (KMSfB/ÖGB). Mediengewerkschaft kritisiert Kartellgerichtsentscheid zum Zusammenschluss von News-Gruppe und ZVB-Magazinen: "Regierung soll Magazin-Monopol verhindern, Vielfalt gewährleisten".++++

Scharfe Kritik am Entscheid des Kartellgerichtes betreffend den Zusammenschluss von News-Gruppe und ZVB-Magazinen übt die für Medien zuständige Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (KMSfB). Das Präsidium der Gewerkschaft registriere den Spruch der Kartellrichter "mit großer Besorgnis", heißt es in einem einstimmigen Beschluss. Und weiter: "In einer Zeit, in der in allen westlichen Demokratien Monopole in Frage gestellt werden, läßt damit das Kartellgericht eine völlig entgegengesetzte Entwicklung zu, noch dazu auf dem ohnedies besonders sensiblen Mediensektor." Die Gewerkschaft will dies allerdings nicht ohne weiteres hinnehmen und "appelliert daher an die Bundesregierung, geeignete Schritte zu setzen, um eine de facto Monopolsituation am österreichischen Magazinmarkt zu verhindern und Meinungsvielfalt auch in der Praxis weiterhin zu gewährleisten." (hk)

ÖGB, 15. Feber 2001
Nr. 107

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