Achatz fordert sofortigen Importstopp von jährlich 500.000 Rindern aus Oststaaten

Wien, 2001-02-13 (fpd) - "In Zeiten, in denen Kommissar Fischler zur Stabilisierung des Rindermarktes über zwei Millionen Rinder verbrennen läßt, ist es mehr als zynisch, daß der Import von Rindern aus den Ländern des ehemaligen Ostblocks bis dato nicht unterbunden wurde, sagte heute die freiheitliche Agrar- und Konsumentensprecherin Abg. Anna Elisabeth Achatz. ****

"Das Abkommen, welches die Einfuhr von 500.000 Rindern jährlich in den EU-Raum ermöglicht, muß sofort außer Kraft gesetzt werden", forderte Achatz. Es könne nicht ausgeschlossen werden, daß in der EU verbotene Futtermittel illegal über die Grenzen in die Reformstaaten gelangt seien und so BSE-verseuchte Rinder über Umwege wieder nach Österreich gelangten. Im Gegensatz zur EU sei in den Oststaaten das Verfüttern von Tiermehl erlaubt.

"Wir haben in Österreich keinen einzigen BSE-Fall, und der Zusammenbruch des Marktes trifft unsere Rinderbauern völlig unverschuldet", so Achatz. "Seit dem EU-Beitritt sind die Einkommen in der Landwirtschaft jedes Jahr gesunken. Dabei sind die Rindfleischbauern ohnehin die wirtschaftlich schwächste Gruppe in der Landwirtschaft."

Es grenze an "Wahnsinn mit System", daß angesichts dieser Tatsachen trotzdem weiterhin jährlich 500.000 Rinder aus Oststaaten in den EU-Raum importiert und im Gegenzug in der EU zwei Millionen Rinder verbrannt werden müßten, so Achatz abschließend. (Schluß)

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