Szeged stellt sich vor

Wien (OTS) - Die Botschaft der Republik Ungarn in Wien
veranstaltet - in Zusammenarbeit mit ITDH Budapest und der Ungarischen Außenhandelsstelle - eine Präsentation der südungarischen Stadt Szeged und ihrer Region. Es wird über den sog. "Szegeder Prozeß" sowie die Standortqualitäten des subregionalen Zentrums im Tore zum Balkan referiert. Es werden der Bürgermeister und weitere leitende Persönlichkeiten des Wissenschafts- und Forschungszentrums sowie bereits erfolgreiche Investoren aus Österreich anwesend sein.

Termin und Ort:
Mittwoch, 21.2.2001 um 15 Uhr
im Marmorsaal der Botschaft (1., Bankgasse 6).
Der Eintritt ist frei. Die Interessenten werden jedoch gebeten, sich vorab bei der Außenhandelsstelle registrieren zu lassen.

Über Szeged und die umliegende Region

Die Stadt Szeged (Einwohnerzahl: 220 Tausend) ist die größte ungarische Stadt im Südosten des Landes im Länderdreieck Ungarn-Jugoslawien-Rumänien. Sie ist Verwaltungszentrale, gleichzeitig wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum und Anziehungspunkt für die gesamte Region mit grenzüberschreitender Ausstrahlung.

Die Stadt blickt in dieser Hinsicht auf eine lange historische Tradition zurück und spielt auch heutzutage im Hinblick auf die Stabilisierung der südosteuropäischen Region eine bedeutende Rolle. Es spricht einiges dafür, daß im Zuge des Erweiterungsprozesses der EU dies noch weiter wachsen wird.

Das nun bereits im vierten Jahr in der Folge robuste Wachstum der ungarischen Wirtschaft ist auch schon in den östlichen und südlichen Randgebieten Ungarns deutlich zu spüren. Auch die Investitionen in den Infrastrukturbereichen ziehen weiter an.

Die Voraussetzungen für eine dynamische Entwicklung der Stadt und der umliegenden Region sind somit gegeben. Partnerschaften dazu sind auch aus Österreich herzlich willkommen.

Über den sog. "Szegeder Prozeß"

In Folge und im Laufe der Krisenentwicklungen in dem ehemaligen Jugoslawien und deren Nachfolgestaaten ist der Stadt Szeged teils durch ihre günstige geographische Lage, teils durch ihre traditionellen Kontakte und Stelle in der Region eine wichtige politische Rolle zugefallen und zwar von gesamteuropäischer Bedeutung.

Als Teil des südosteuropäischen Stabilitätspaktes der internationalen Staatengemeinschaft wurde der sog. "Szegeder Prozeß" ins Leben gerufen. In dessen Rahmen sind bis jetzt drei hochrangige politische Treffen und Konferenzen organisiert worden, die einen bedeutenden Beitrag vor allem in Bezug auf die politische, organisatorische und wirtschaftliche Stärkung der damaligen serbischen oppositionellen Städte und Gebietskörperschaften geleistet haben.

Die Stadt Szeged hat zusammen mit der ungarschen Regierung unter dem Namen "Chance für die Stabilität" eine mit ca. 20 Millionen Schilling Startsumme ausgestattete Stiftung mit dem Ziel gegründet, die Reintegration der Region in den europäischen und euroatlantischen Rahmen sowie die Rahmenbedingungen für den Wiederaufbau zu fördern. Desweiteren hat die ungarische Regierung für die Länder der Region einen Kreditrahmen in der Höhe von 100 Millionen Euro bewilligt.

Szeged ist auf dieser Basis in der Lage und auch bestrebt, nach den angelaufenen politischen Veränderungen eine aktive Rolle zu spielen und seine exponierte Lage und seine Erfahrungen interessierten europäischen politischen und wirtschaftlichen Institutionen sowie Firmen anzubieten. Ungarn hat sich beim Koordinierungsbüro des Stabilitätspaktes für jährlich zwei Nachfolgekonferenzen in den kommenden drei Jahren beworben, um die Umsetzung der eingeleiteten Projekte sicherzustellen.

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