Partik-Pable: "Sicherheitsmärchen Häupls hat nichts mit Realität zu tun"

"Im Jahr 1999 hat die Gesamtsumme aller gerichtlich strafbaren Handlungen allein in Wien 154.296 betragen."

Wien, 2001-02-13 (fpd) - Von einer sicheren Stadt, wie sie Bürgermeister Häupl nun täglich propagiere, könne keine Rede sein, sagte heute die FPÖ-Spitzenkandidatin für die Wiener Landtagswahl und Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable.****

"Die Drogenberichte der letzten Jahre dokumentieren beispielsweise ganz klar die Kapitulation der Wiener Exekutive vor der sich immer mehr ausbreitenden Drogenszene", erklärte Partik-Pable.

Beinahe unbeanstandet könnten in der Bundeshauptstadt an verschiedensten Plätzen wie etwa Parkanlagen und U-Bahn-Stationen Drogen gekauft werden, wobei vor allem Schwarzafrikaner den Handel in der Hand hätten "Auch gab es 1999 in Wien mit 59,77% aller österreichischen Drogenopfer die meisten Drogentoten des Landes."

Der Drogenhandel gehöre zur bedrohlich anwachsenden organisierten Kriminalität. Eine besondere Gefahr bestehe für Jugendliche, die immer früher mit dem Einstieg in den Drogenkreislauf beginnen. Nicht selten seien die "Neueinsteiger" erst 12 oder 13 Jahre alt, wie eine Studie des Unterrichtsministeriums nachweise, so Partik-Pable.

Die Kriminalität befinde sich überhaupt auf einem hohen Niveau. Im Jahr 1999 habe die Gesamtsumme aller gerichtlich strafbaren Handlungen allein in Wien 154.296 betragen. Bedenklich erscheine auch der Anstieg der von jugendlichen Tatverdächtigen begangenen strafbaren Handlungen. Der Anteil der organisierten Kriminalität mache bereits ein Drittel aus. Die Schlepperei, einer der Bereiche der organisierten Kriminalität, stelle einen der profitabelsten Kriminalitätszweige dar und werde von den etablierten Schleuserorganisationen nach gewinnmaximierenden Gesichtspunkten betrieben, erklärte Partik-Pable.

Insgesamt könne man die Behauptungen Häupls nur als Sicherheitsmärchen bezeichnen, das mit der erschreckenden Realität nichts zu tun habe. "Gerade im Drogenbereich ist die Wiener Sicherheitspolitik gescheitert", erklärte Partik-Pable. "Hier besteht akuter Handlungsbedarf. Ob die derzeitige Wiener Stadtregierung dafür geeignet ist, darf aufgrund der vorliegenden Fakten allerdings ernsthaft bezweifelt werden." (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC