Petrovic: Massenschlachtungen Symbol zivilisatorischer Hybris

Kalte Logik des Sachzwanges untergräbt ethische Grundlagen

Wien (OTS) "Die Absicht der EU, die Massenschlachtungen von Rindern ausschließlich zur Marktstabilisierung weiter auszudehnen ist ein Bruch mit jeder Ethik. Eine Zivilisation, die die kalte Logik des Sachzwanges über jegliche Moral stelle, untergräbt damit ihre eigenen ethischen Grundlagen", kritisiert die stv. Klubobfrau der Grünen, Madeleine Petrovic. "Die verkehrte Agrarpolitik hat dazu geführt, daß Pflanzenfresser mit Tiermehl gefüttert, daß Tiere unter quälerischen Bedingungen gehalten und mit Medikamenten vollgestopft wurden und nun sollen diese Rinder einfach vernichtet werden, weil der Markt zusammengebrochen ist" erinnert Petrovic.

Die EU hat trotz des BSE-Skandals in Großbritannien keine Änderung der Landwirtschaftspolitik in Gang gesetzt, sie hat weiter auf die industrielle Landwirtschaft gesetzt, statt eine Ökologisierung voranzutreiben. "Die geplanten Massenschlachtungen sind ein Zeichen für die Hybris einer Politik, die Tiere zu bloßem Material degradiert und auf permanente Überproduktion gesetzt hat. Notwendig ist eine grundsätzlich Systemänderung in der europäischen Landwirtschaft", so Petrovic.

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