Sichrovsky: Sozialdemokraten verhöhnen Österreichs Demokratie mit Vergleich zu 1934

Geschichtsfälschung eignet sich nicht zur Beschreibung moralischer Unterschiede in der Politik

Wien, 2001-02-13, -(fpd)- "Die Sozialdemokraten betreiben gemeinsam mit der Arbeiterkammer Wien und dem ÖGB Geschichtsfälschung mit einem direkten Vergleich der Ereignisse des Jahres 1934 und ihrem sogenannten "Widerstand" gegen die blau-schwarze Koalition", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest. Während einer Gedenkfeier zum 12. Februar 1934 - damals kam es zu einem Bürgerkrieg in Wien mit mehr als tausend Toten und Verwundeten - wurde das Dollfuß-Regime und die Terrorakte der Nazis direkt mit der Situation Österreichs heute unter einer blau-schwarzen Regierung verglichen.****

"Diese Art von Geschichtsfälschung und Gleichsetzung der 30er Jahre mit der modernen österreichischen Demokratie ist nicht nur eine Verharmlosung der dramatischen Lage der Zwischenkriegszeit, sondern auch eine Verhöhnung des heutigen Österreichs und seiner demokratischen Stabilität. Wenn die Genossen in der SPÖ den politischen Unterschied zwischen Österreich 1934 und 2001 nicht mehr erkennen, so sind sie nicht einmal geeignet eine aktive und konstruktive Rolle in der Opposition zu übernehmen", so der Generalsekretär. Wer die Schrecken der Diktaturen für politische Propaganda mißbrauche, habe jeden Anspruch verloren, sich auf einer moralischen Ebene mit anderen Parteien zu vergleichen. (Schluß)

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