Investkredit Bank AG: Kontinuierliches Wachstum bei Geschäftsvolumen und Erträgen im Geschäftsjahr 2000

Wien (OTS) - Die vorläufigen Ergebnisse des Jahres 2000 zeigen
eine fortgesetzte Expansion, die mit dem Erfolg durch die Spezialisierung der Bank für Unternehmen begründet werden kann. Die Investkredit-Gruppe legt erstmals einen Jahresabschluss nach IAS vor und verzeichnet 2000 ein Bilanzsummenwachstum von rund 27 % auf rund EUR 8,8 Mrd. (ATS 121 Mrd.). Gleichzeitig wurden die Ertragsziele erreicht: Der Jahresüberschuss vor Steuern beträgt rund EUR 32,7 Mio. (ATS 450 Mio.) und hat sich damit um rund 35 % verbessert. Entsprechend haben sich auch die Kennzahlen verbessert: Der Return on equity konnte auf über 12 % gesteigert werden. Trotz der gegenüber dem Jahr zuvor um 21 Personen auf 290 gestiegenen MitarbeiterInnenanzahl, konnte das Cost-income ratio (Verwaltungsaufwand in Relation zu Erträgen) von 54 % auf 47 % verbessert werden. Der Gewinn je Aktie beträgt EUR 36 und hat sich damit um 37 % verbessert.

Die Investkredit-Gruppe in vorläufigen Zahlen zum 31.12.2000

vorläufig Vergleich +/- 31.12.2000 31.12.1999 %
EUR ATS EUR ATS

Jahresüberschuss vor Steuern
(Mio.) 32,7 450 24,3 334 +35% Jahresüberschuss nach Steuern
(Mio.) 26,9 370 19,5 268 +38% Bilanzsumme (Mrd.) 8,8 121 6,9 95 +27% Finanzierungen an Kunden, Haftungen und Treuhandgeschäfte, Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
von anderen Emittenten Nichtbanken
(Mrd.) 7,4 102 5,9 81 +26% Kernkapital gemäß BWG (Mio.) 272 3.743 248 3.406 +10% Eigenmittelquote 9,5% 12,6%
Return on Equity 12,9% 10,3%
Cost-income ratio 47% 54%
Gewinn je Aktie 36,4 501 26,6 366 +37% MitarbeiterInnen 290 269 +8%

Die Investkredit versteht sich als Bank für Unternehmen und unabhängiger Finanzdienstleister. Die Gruppe verfügt über eine primäre Ausrichtung auf österreichische Unternehmen und Kommunen, wobei auch Chancen in den internationalen Finanzmärkten wahrgenommen werden.

Das Finanzierungsgeschäft mit Unternehmenskunden konnte im Jahr 2000 weiter gesteigert werden. Vor dem Hintergrund der ausgeprägten Investitionsneigung der österreichischen Industrie war die Nachfrage nach mittel- und langfristigen Finanzierungsinstrumenten hoch. Schwerpunktthemen der Bank für Unternehmen waren im Jahr 2000 die Strukturierung von Unternehmensfinanzierungen im M&A-Bereich sowie Projektfinanzierungen im Umfeld der Energiewirtschaft. Einen hohen Stellenwert nahm 2000 auch die Betreuung der österreichischen klein-und mittelbetrieblich strukturierten Wirtschaft ein. Familienunternehmen zählen zu einer wichtigen Kundengruppe der Bank. Deren wirtschaftliche Entwicklung und Innovationskraft leisten wesentliche Beiträge zur nachhaltigen Prosperität des Wirtschaftsstandortes.

Der Zuwachs im Finanzierungsgeschäft um 35 % auf EUR 7,4 Mrd. (ATS 102 Mrd.) gegenüber dem Jahresende 1999 ist einerseits auf die günstigeren Marktbedingungen, eine kontinuierliche, persönliche Kundenbetreuung und anderseits auf eine konsequente Geschäftsfeldentwicklung bei Wertpapierfinanzierungen im internationalen Geschäft zurückzuführen. Die Stabilität und Verläßlichkeit in den Kundenbeziehungen zu österreichischen Unternehmen ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Ein wichtiges Beratungsfeld ist weiterhin das System der österreichischen und europäischen Unternehmensförderungen.

Internationalen Kapitalmarktentwicklungen folgend ist auch in Österreich eine Belebung der Nachfrage nach Kapitalmarktprodukten wie Privatplatzierungen und Corporate Bonds spürbar. Die Bank stellt geeignete Finanzierungsinstrumente für alle Entwicklungsphasen der Unternehmen zur Verfügung. Im Bereich Corporate Finance wurde die Eigenkapitalbetreuung weiter ausgebaut: Mit der Gründung der INVEST EQUITY early stage Beteiligungs-AG und Invest Mezzanine Capital Management GmbH können nun alle Eigenkapitalinstrumente für Unternehmensaufbau bis zu reifen Unternehmensphasen über die Investkredit-Gruppe umgesetzt werden.

Die Entwicklung der internationalen Kapitalmärkte im Jahr 2000 hat dazu geführt, dass das Wachstum der Investkredit-Investmentfonds nicht wie in den Vorjahren fortgesetzt werden konnte. Die Volumenseinbußen wurden durch Fonds-Umschichtungen begrenzt und der Vertrieb von Fremdfonds entwickelte sich günstig. Insgesamt haben österreichische Firmenkunden per 31.12.2000 ca. EUR 245 Mio. in Investkredit Investmentfonds investiert.

Die größte Emission der Investkredit im Jahr 2000 war eine Anleihe über EUR 300 Mio. Im Bereich Geldmarkt und Devisenhandel konnte der Verkauf von Kurs- und Zinsrisikoabsicherungen für Unternehmen forciert werden. Im Berichtsjahr wurde die Investkredit wieder mit Mandaten für das Devisenmanagement von Unternehmenskunden betraut.

Im Bereich Kommunen verzeichnet die Kommunalkredit Austria AG ein deutliches Wachstum bei den Kundenforderungen auf EUR 2,1 Mrd. Rund 60% der österreichischen Gemeinden sind bereits Kunden der Kommunalkredit. Auch die Beteiligung an der slowakischen Prva Komunalna Banka (PKB) entwickelt sich erfreulich.

Im Bereich Immobilien hat Europolis Invest im Jahr 2000 ihre Strategie, rentierliche Portfolios in Prag, Budapest und Warschau aufzubauen, konsequent fortgesetzt und in zwei weitere Objekte investiert (Neuvolumen rund EUR 105 Mio.). Mit der Übernahme aller Anteile an den Projektgesellschaften bei River City Prague wird die Immobilien-Entwicklung weiter ausgebaut.

In Fortsetzung ihrer strategischen Ausrichtung plant die Investkredit zusätzliche Ergebnissteigerungen auch im laufenden Jahr. Der Gewinn je Aktie soll auf über EUR 40 ansteigen. Dies soll durch weiteres Wachstum und Margenverbesserung bei inländischen Unternehmen erreicht werden. Die Investkredit plant ihre Wertpapierkompetenz im Fremdmittelbereich (Corporate Bonds) verstärkt zu nutzen und ihre Marktstellung auszubauen. In den Bereichen Kommunen und Immobilien sollen die Investitionen in Mittel- und Osteuropa fortgesetzt werden.

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