Häupl: "Wiener Wahl hat bundespolitische Auswirkungen"

SPÖ hat der blau-schwarzen Bundesregierung ein blühendes Erbe hinterlassen

Wien (SPW) "Am 25. März haben wir die Möglichkeit, ‚Ja‘ zu Wien und zu einer lichtvollen Zukunft für diese Stadt zu sagen und ‚Nein‘ zu dieser Bundesregierung", betonte der Vorsitzende der SPÖ Wien, Bürgermeister Michael Häupl am Montag abend im Rahmen des Wahlkampfauftaktes der SPÖ Floridsdorf. "Dieses Gesellschaftsmodell der autoritären Wende wollen wir Wiener nicht", stellte Häupl klar ****

"Die Zukunft wird immer von Menschen gemacht. Deshalb haben wir die Diskussion mit Arbeitnehmern, Künstlern, Intellektuellen und anderen gesucht, um Zukunftsvisionen für Wien zu entwickeln", erklärte Häupl. Dieses Zukunftskonzept würde die SPÖ auch von anderen Parteien unterscheiden. Dabei dürfe man natürlich nicht auf die Errungenschaften der Vergangenheit vergessen: "Früher mussten wir gegen den Analphabetismus kämpfen, heute gegen den elektronischen Analphabetismus." Es sei keine ‚Marotte‘ der SPÖ, wenn von Technologieoffensive gesprochen werde. "Die Technologie steht für die Arbeitsplätze der Zukunft", so Häupl. Die SPÖ Wien hat schon in der Vergangenheit wichtige Impulse in diesem Bereich gesetzt und damit zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen.

"Die SPÖ hat ein blühendes Land hinterlassen", so Häupl in Bezug auf das Argument der Bundesregierung, man müsse sanieren, da die SPÖ Schulden gemacht hätte. "Schauen wir uns Wien heute an, den geglückten Aufbau nach 1945. Schauen wir uns das hervorragende soziale Netz an, das es allen Menschen ermöglicht, an der Gesellschaft zu partizipieren." Von der derzeitigen blau-schwarzen Bundesregierung werde der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft vorsätzlich gefährdet. Als Beispiel nannte Häupl die Studiengebühren:
"Es ist nicht leicht für Leute, die sich alles vom Mund absparen, um ihre Kinder studieren lassen zu können."

"Diese Regierung nimmt es den Armen und gibt es den Reichen. Die ‘Prinzhorns‘ des Landes bekommen das Geld. Jeder österreichische Arbeitnehmer wird dies auf seinem Gehaltszettel spüren", kritisierte der Bürgermeister die Sparpläne der derzeitigen Regierung. Die Verstaatlichte würde zum Selbstbedienungsladen umfunktioniert, ohne Rücksicht auf die Auswirkungen. "Das ist die ökonomische Realität dieser Regierung. Die Umverteilung von unten nach oben", schloss Häupl. (Schluss) sw

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53 427-235

Pressedienst der SPÖ-Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW/DSW