WKÖ-Wirtschaftsmission startet mit 50 Firmen nach Belgrad

Programm: Gespräche mit rund 300 jugoslawischen Unternehmen sowie Informationsveranstaltungen über geschäftliche Rahmenbedingungen in Jugoslawien

Wien (PWK116) - Im Rahmen ihres Aktionsplanes für die Marktbearbeitung in Serbien führt die Wirtschaftskammer Österreich vom 14. bis 16. Februar eine Wirtschaftsmission nach Belgrad durch. Rund 70 Vertreter von 50 österreichischen Unternehmen aus den verschiedensten Branchen nehmen an dieser Reise teil, die den operativen follow-up des Belgrad-Besuchs von WKÖ-Präsident Christoph Leitl und einer Wirtschaftsdelegation Ende Jänner bildet.

"Während bei der Markterkundungsreise Präsident Leitls Termine mit Regierungsvertretern wie z.B. Staatspräsident Kostunica und Außenwirtschaftsminister Pitic am Programm standen, finden diesmal hauptsächlich Firmengespräche mit etwa 300 jugoslawischen Unternehmen statt", erklärt der zuständige Osteuropa-Experte in der WKÖ, Peter Hasslacher. "Nun geht es um konkrete Projekte, Zuliefermöglichkeiten und die Suche nach Vertriebspartnern. Darüber hinaus werden von unserer Außenhandelsstelle in Belgrad für die Firmen Informationsveranstaltungen über die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen, Finanzierung sowie zur aktuellen Marktsituation in Jugoslawien organisiert."

Die österreichische Wirtschaft, die seit jeher über enge Beziehungen zu Jugoslawien verfügte, sei an einer guten Zusammenarbeit von Beginn des jugoslawischen Reformkurses weg sehr interessiert, so Hasslacher. "Vor allem am Infrastruktur- und Energiesektor sowie beim Auf- und Ausbau der Investitionsgüterindustrie bestehen zur Zeit akuter Bedarf und somit gute Chancen für das österreichische Produkt- und Dienstleistungsangebot in Jugoslawien."

Während die österreichischen Exporte in die Bundesrepublik Jugoslawien von 1997 bis 1999 von 2,7 Mrd Schilling auf 1,9 Mrd zurückfielen, verzeichneten diese 2000 wieder einen sprunghaften Anstieg: von Jänner bis Oktober um über 50 Prozent auf 2,1 Mrd Schilling. Auch die Importe aus Jugoslawien erholen sich allmählich und nahmen in den gleichen Monaten um 33 Prozent zu. Die internationale Staatengemeinschaft, vor allem die EU, will mit Hilfe des "Stabilitätspaktes für Südeuropa" zum wirtschaftlichen Aufschwung und zur politischen Stabilität in der Region beitragen und Jugoslawien wieder in den Europäischen Staatenverbund integrieren. Der Außenhandel Jugoslawiens wird daher in der nächsten Zeit einen kräftigen Schub erfahren. (Ne)

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