ÖAMTC: "Gelbe Engel" halfen 2000 mehr als eine Million Mal

Elektrik ist die Pannenursache Nr.1

Wien (ÖAMTC-Presse) - So viele Einsätze wie noch nie verzeichnete die ÖAMTC-Pannenhilfe im Vorjahr: 1,056.035 Mal konnten die "Gelben Engel" im Jahr 2000 auf der Straße oder am Stützpunkt helfen: Mit diesem neuen Einsatzrekord hat der Club erstmals in seiner 104-jährigen Geschichte die Millionengrenze bei Hilfeleistungen überschritten. Das überraschende Ergebnis einer Analyse der Hilfeleistungen: Trotz modernster Autos, die unter ungeheuren Anstrengungen in bestmöglicher Qualität konstruiert und gebaut werden, nehmen Pleiten, Pech und Pannen auf den Straßen weiter zu.

Spitzenreiter in der ÖAMTC-Pannen-Hitparade ist und bleibt die gute, alte, aber leere Batterie. Fast die Hälfte der Autopleiten hat ihre Ursache irgendwo in der Elektrik des Vehikels, meistens ist aber die Batterie Schuld. Die verwirrende Vielfalt der hypermodernen Auf- und Zusperrvarianten unserer Autos bringt der Pannenursache "Auto zu, Schlüssel drinnen, Lenker draußen" mit 15 Prozent Platz zwei in der Hitparade. Defekte Zahn- oder Keilriemen, kein Benzin oder Diesel im Tank, Reifenpannen, die Lichtmaschine und defekte Kupplungen belegen die weiteren Plätze.

In neun von zehn Pannen kann der per Notruf 120 gerufene "Gelbe Engel" den Wagen an Ort und Stelle wieder flott machen. Ein vom ÖAMTC seit Beginn der 90er-Jahre gehaltener internationaler Spitzenwert. Schon lange ist die Pannenflotte des ÖAMTC mit Diagnose-Geräten ausgestattet, die - notfalls nach Rücksprache mit der Einsatzzentrale - auch Fehler im Motormanagement aufspüren und meist auch beheben können.

Die ÖAMTC-Pannenstatistik zeigt auch, dass ein ständig verfügbares Handy, in dem noch dazu im Idealfall der Notruf 120 des Clubs eingespeichert ist, die mehr als 800 "Gelben Engel" für viele der 1,4 Millionen Clubmitglieder noch einfacher verfügbar macht.

ÖAMTC-Schutzbrief-Notruf: Im Jahr 2000 mehr als 115.000 Hilferufe

Im Jahr 2000 registrierte man mehr als 115.000 Hilferufe beim ÖAMTC-Schutzbrief-Notruf, der unter +43 / 1/ 25 120 00 Tag und Nacht bei einem Notfall oder einer plötzlichen Erkrankung im Ausland erreichbar ist. Auf der langen Liste der ÖAMTC-Hilfeleistungen bei Auslandsurlaubern stehen an erster Stelle Schwierigkeiten mit dem Fahrzeug und körperliche Probleme durch Erkrankungen oder Unfälle.

Mehr als 4.000 Fahrzeugrückholungen wurden von den ÖAMTC-Schutzbriefdiensten im Jahr 2000 durchgeführt, was einer Steigerung von fast 20 Prozent gegenüber 1999 bedeutet. Insgesamt wurden auch mehr als 1.200 verletzte oder erkrankte Österreicher nach Hause gebracht - 60 davon mit dem ÖAMTC-Ambulanzjet, der "fliegenden Intensivstation", die anderen mit dem Flugzeug in Begleitung eines Arztes oder Sanitäters, mit dem Rettungswagen oder mit einem Lotsenfahrer im eigenen Auto.

Während die meisten Fahrzeugrückholungen aus Deutschland und Italien durchgeführt wurden, ist beim Krankenrücktransport Italien, des Österreichers liebstes Urlaubsland, absoluter Spitzenreiter in der Länderstatistik. Ein Viertel aller Krankenrücktransporte erfolgte aus Italien, gefolgt von Griechenland, Türkei, Spanien, Kroatien, Ungarn und Deutschland.

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(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

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