Sima: "Temelin-Konflikt geht in die nächste Runde - Wo bleibt Molterer?"

"Bevölkerung wird in Regen stehen gelassen"

Wien (SK) "Der Temelin-Konflikt geht in die nächste Runde", kommentierte Montag SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima die aktuellen Ereignisse rund um das grenznahe AKW-Temelin. "Wo bleibt der Umweltminister? Seit Unterzeichnung des Melker Abkommens im Dezember fehlen klare Vorgaben über die weitere Vorgangsweise und genaue Zeitpläne für die Umsetzung. Obwohl die tschechische Regierung bereits mehr als deutlich mitgeteilt hat, dass sie das Melker Abkommen nicht einhalten wird, bleibt Österreich untätig", kritisiert Sima scharf. ****

Darüber hinaus sei der nächste Konflikt mit den tschechischen Nachbarn durch die angekündigten Warnblockaden bereits vorprogrammiert. "Man kann die Bevölkerung nicht monatelang im unklaren lassen, es ist völlig verständlich, dass man vor Ort nun wieder zum letzten Mittel der Grenzblockaden greift" so Sima. Für Sima ist diese Vorgangweise schlichtweg untragbar. "Das Temelin-Problem wird auf die lange Bank geschoben, so als ob es sich von selbst lösen würde." Sie fordert die umgehende Offenlegung der weiteren Schritte unter Einbeziehung der Anti-Atom-Gruppen. "Mit dieser Geheimniskrämerei in Sachen Temelin muss nun ein für alle mal Schluss sein. Die beim Abschluss des Melker Abkommens versprochene Transparenz müsse man mit der Lupe suchen und auch dann ist von ihr weit und breit nichts zu bemerken. Bisher wurde die Bevölkerung von keinerlei Plänen und Schritten informiert, was angesichts der Brisanz der Thematik skandalös ist", so Sima abschließend. (Schluss) ns/mp

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