Brosz: Gewerkschaft soll Urabstimmung der Landeslehrer wiederholen Untertitel: Grüne fordern demokratische Wahlmöglichkeit statt einer Pseudoabstimmung

Wien (OTS) "Eindeutige Ablehnungen sowohl des Regierungs- als auch des Gewerkschaftsmodells wurden bei der Lehrer-Urabstimmung als ungültige Stimmen gewertet. Damit wurde das Ergebnis massiv verfälscht", kritisiert der Bildungssprecher der Grünen, Dieter Brosz. Wie gering die Zustimmung zu den beiden Modellen tatsächlich war, zeigt sich an Vorarlberg, das als einziges Bundesland eine Ablehnung beider Modelle zuließ: Die Ablehnung fiel überwältigend aus. Da zudem noch die Zusatzfrage nach gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen überwiegend bejaht wurde, muß es eine Wiederholung der Urabstimmung geben, fordert Brosz.

"Angesichts dieser Mißstände ist es nur mehr ein Detail am Rande, dass Helm in einer Aussendung einen falschen Zeitraum für die Abstimmung angab, nämlich bis inklusive 12. Februar. Tatsächlich war aber am 8. Februar Schluss. Durch einen Fehler der Gewerkschaft wurden also auch noch Lehrer von der Abstimmung ausgeschlossen", so Brosz weiter.

"Die Gewerkschaft soll sich nicht weiter als Erfüllungsgehilfe der Regierung verstehen, sondern die LehrerInnen fragen, ob sie für oder gegen ihr Modell sind. Die Vorarlberger Landesleitung kann ihnen sicher sagen, wie so eine Abstimmung durchgeführt werden kann", so Brosz abschließend

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40110-6697
http://www.gruene.at
eMail: pressebuero@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB