Motz: Grasser belastet nun auch Klein- und Mittelbetriebe

Steuervorauszahlung um bis zu 20% erhöht

St. Pölten (SPI) - "Offenbar kann es Minister Grasser gar nicht schnell genug gehen, wenn der Österreicher zur Kasse gebeten werden soll. War es bis jetzt die breite Masse der unteren Einkommensbezieher, sind jetzt die Klein- und Mittelbetriebe dran. Um nicht ein Jahr warten zu müssen, wird gleich im vorhinein verstärkt zur Kasse gebeten. Die Steuervorauszahlungen für die Einkommens- und Körperschaftssteuer werden je nach Einnahmenhöhe um 5 bis 20% erhöht", kommentiert der Wirtschaftsspreche rder NÖ Sozialdemokraten Labg. Mag. Wolfgang Motz die neueste Maßnahme des Finanzministers.****

"Dass derzeit vor allem Klein- und Mittelbetriebe durch die Grasser’sche Finanzpolitik gehörig unter Druck geraten, interessiert die blauschwarzen Regierungsriege nicht. Kaum ein Tag, an dem keine Insolvenzen beantragt werden. Hauptsache Unternehmer vom Schlag eines Prinzhorn wissen, dass sie sich jederzeit auf ihre Lobby im Parlament verlassen können. Sei es die Ladenschlussdebatte oder jetzt die überhöhten Steuervorauszahlungen, es profitieren wieder einmal die ‚Großen‘. Wurde beim letzten Steuerbescheid kein zu versteuernder Gewinn errechnet, werden jetzt die vergangenen fünf Steuerjahre zur Berechnung der Vorauszahlung herangezogen. Auch müssen Betriebe nun -sofern sie einen Herabsetzungsantrag stellen - detailliert Auskunft darüber geben, warum der Gewinn des Vorjahres nicht mehr erreicht werden kann. Was das für jene Betriebe bedeutet, die Umsatzeinbussen hinnehmen mussten, liegt klar auf der Hand. Statt Hilfestellung zu geben, werden sie dafür bestraft, dass sie sich bemühen, ihren Betrieb trotz widrigster Umstände weiterzuführen. Viele Unternehmer werden mit dieser Maßnahme zusätzlich in Finanznöte getrieben", befürchtet Motz.

"Ich hoffe, dass die Finanzbeamten ein gerechtes Augenmaß beibehalten und bei den Herabsetzungsanträgen die Argumente der Antragsteller berücksichtigen. Denn trotz der blauschwarzen Sanktionen bleiben Klein- und Mittelbetriebe immer noch der wichtigste Motor der Österreichischen Wirtschaft", schließt LAbg. Motz.
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