"profil": Endbericht der Wirtschaftspolizei zur Spitzelaffäre

Haider "dürfte eingeweiht gewesen sein" - Stadler muss "über System Bescheid gewusst haben" und es "in Anspruch genommen haben"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wurden die gerichtlichen Vorerhebungen gegen den Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider und den niederösterreichischen Landesrat Ewald Stadler eingestellt, obwohl die Wiener Wirtschaftspolizei in ihrem vorläufigen Endbericht zu dem Schluss kommt, dass die FPÖ-Politiker in die Spitzelaffäre involviert waren.

Wörtlich heißt es im Bericht, Haider "dürfte in das System der Informationsbeschaffung eingeweiht gewesen sein". Bei Stadler gehen die Ermittler davon aus, dass er nicht nur über das "gegenständliche System Bescheid gewusst haben muss", sondern dass er "das System auch für die von ihm benötigten Informationen in Anspruch genommen haben dürfte".

Eine "vermutlich zentrale Rolle" im Tatgeschehen wird in dem mehr als 100 Seiten umfassenden Dossier sowohl dem Wiener FP-Obmann Hilmar Kabas als auch FP-Landesparteisekretär Michael Kreißl zugesprochen.

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