"Seoul our goal" als Wettbewerbsmotto

21 österreichische Teilnehmer fahren im September zur 36. Berufs-WM 2001 nach Seoul/Korea

Salzburg, 6. Februar 2001/WK Sbg. Über 170 jugendliche Facharbeiter haben sich insgesamt bei der Wirtschaftskammer Österreich gemeldet, um für die Fahrkarte nach Korea zu kämpfen. "Die Latte für Österreich liegt dieses Mal wieder sehr hoch, nachdem unser Land bereits vier Mal den Titel ‚Berufsweltmeister‘ als weltweit beste Nation erkämpft hat. Das ist für mich ein deutlicher Beweis der ausgezeichneten Qualität unserer dualen Berufsausbildung, die sich gegen schärfste internationale Konkurrenz durchsetzen kann und die nicht nur EU-weit sondern auch in Übersee als Best-Practice-Modell gehandelt wird", kommentiert WK-Vizepräsident Komm.-Rat Julius Schmalz die laufenden Vorauswahlen. "Nicht umsonst kann Österreich auf eine der geringsten Arbeitslosigkeitsraten bei Jugendlichen in Europa verweisen. In Kombination mit der Meisterprüfung stellt sie auch die ideale Vorbereitung für eine spätere Selbstständigkeit dar."<P>
"Nur der Beste kann gewinnen, das ist wie beim Sport", zieht der WK-Vizepräsident Parallelen zwischen Sport und Wirtschaft. Immerhin werden in Korea über 600 Teilnehmer aus 35 Ländern - 21 davon aus Österreich - erwartet, die um Gold, Silber und Bronze kämpfen. Mehr als 100.000 Zuseher werden die Wettbewerbe live verfolgen.<P> In 13 von 19 Berufen stehen die heimischen Teilnehmer bereits fest. Für die Berufe Mechatroniker, Landschaftsgärtner, Florist, Sanitärinstallateur, Maschinenschlosser, Werkzeugmacher, Möbeltischler, Bautischler, Technischer Zeichner CAD, Maler, Konditor, Friseur und Kfz-Techniker haben die österreichischen Vorauswahlen bereits stattgefunden.<P>
Die CNC-Dreher und CNC-Fräser treten noch bis kommenden Freitag, 9. Februar, bei der Firma Emco in Hallein an. Das WIFI St. Pölten ist vom 20. bis 22. Februar der Austragungsort für die Vorauswahlen in den Berufen der Informationstechnologie und Betriebselektriker. Den Abschluss bilden die Köche und Restaurantfachleute vom 18. bis 21. April in Bad Gleichenberg, sodass Ende April das rot-weiß-rote Team für die 36. Berufs-WM feststehen wird.<P>

Unterstützung durch Betriebe entscheidend<P>

Die 170 Jugendlichen, die an den Vorauswahlen teilnehmen, kommen aus allen Bundesländern. Am stärksten vertreten ist dieses Mal Niederösterreich mit 31 Kandidaten, gefolgt von Oberösterreich mit 29, Tirol mit 26 und Vorarlberg mit 23. Aus Salzburg und der Steiermark kommen je 19 Bewerber, aus Wien 16, aus Kärnten acht und aus dem Burgenland ein Jugendlicher.<P>
Österreichs Mannschaften haben bisher bereits 42 Gold-, 45 Silber-und 47 Bronzemedaillen erkämpft. Salzburger haben zu dieser beeindruckenden Bilanz insgesamt acht Medaillen beigetragen. Die Wirtschaftskammer Österreich als Mitglied der Internationalen Organisation zur Förderung der Berufsbildung (IVTO) hat seit 1961 296 junge Fachkräfte mit großem Erfolg zu 21 Wettbewerben geführt.<P> "Die österreichischen Mannschaften zählen mit ihren Leistungen zur Weltspitze. Persönlicher Ehrgeiz, der Wille, Bestleistungen zu erbringen sowie die vorbildliche Unterstützung der jungen Facharbeiter durch ihre Betriebe sind ausschlaggebende Faktoren für diese Erfolge. Auch die von der Wirtschaftskammer jährlich organisierten zahlreichen Lehrlingswettbewerbe auf Landes- und Bundesebene sind eine gute Vorbereitung für das internationale Kräftemessen", betont Schmalz.<P>
"Ich halte den restlichen Teilnehmern an den Vorauswahlen die Daumen. Unter unserem Motto ‚Seoul our goal‘ wollen wir in Korea wieder an die Erfolge der vergangenen Berufsweltmeisterschaften anschließen und so viele Medaillen wie möglich nach Hause bringen!", resümiert der WK-Vizepräsident.<P>

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