Grünewald: Maupt muß Unbedenklichkeitserklärungen für Impfstoffe verlangen

Wegen Creutzfeld-Jakob verseuchten Blutkonserven

Wien (OTS) Die Nachricht über die Verwendung von Blutprodukten von an Creutzfeld-Jakob-Erkankten für Kinderslähmungsimpfungen, wie der heutige 'Standard' berichtet, zeigt die ganze Misere einer jahrelang betriebenen Verschleierungstaktik. Gerade weil die Wissenschaft heute erst einen Bruchteil aller mit BSE verknüpften Fragen beantworten kann, ist Vorsicht und Vorbeugung immer noch das beste Rezept gegen alle mit dieser Erkrankung verknüpften Fragen, so der Gesundheitssprecher der Grünen, Kurt Grünewald.

Diese Meldung steht auch in krassem Widerspruch zur Beschwichtigungspolitik von Sozialminister Haupt, der noch unlängst im Parlament behauptete, daß diese Verwendung von tierischem Eiweiß erkrankter Tiere und die Verwertung von Blutprodukten risikobehafteter Spender in Produkten der Pharmaindustrie strikt negierte. "Haupt muß daher Unbedenklichkeitserklärungen von der pharamzeutischen Industrie beim Import nach Österreich verlangen", so Grünewald.

Wenn diese Impfstoffe vorwiegend in Entwicklungsländer gelangten, ist das ein Zeichen für eine schamlose Profitmaximierung. Doch auch hepatitisvirusverseuchte Blutprodukte aus Österreich haben ihren Weg ins Ausland gefunden, erinnert Grünewlad. Eine sofortige und umfassende Aufklärung über diese Berichte aus England ist daher notwendig, so Grünewald.

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