Grüne Wien/Sigrid Pilz: 'Essen auf Rädern'-Kürzung inakzeptabel / Wien und Bund lassen Betroffene Suppe auslöffeln, die sie eingebrockt haben

Wien (Grüne) - Im Zuge der BSE-Krise und des Skandals über verbotene Antibiotika im Schweinefleisch wurde seitens Bürgermeister Michael Häupl immer wieder vollmundig die 'zügige Umstellung der öffentlichen Essensversorgung auf Lebensmittel aus biologischen Landbau versprochen'. "Die Pläne der Stadtregierung, die bezuschusste Zustellung von 'Essen auf Rädern' für eine bestimmte Personengruppe nur mehr einmal wöchentlich durchzuführen ist das glatte Gegenteil der bürgermeisterlichen Versprechungen", kritisiert Sigrid Pilz, Kandidatin der Grünen zur Wiener Wahl.

"Die Qualität des Essens leidet bei langer Aufbewahrung. Außerdem verlangt die Aufbewahrung von sieben Tiefkühl-Menüs entsprechenden Platz zum Kühlen, über den gerade oft alleinstehende ältere Menschen nicht verfügen", führt Sigrid Pilz ihre Kritik detailliert aus und verweist in diesem Zusammenhang auf die erst vergangenen Freitag von den Grünen vorgestellten Pläne für eine 'Bio-Offensive für Wien'.

In diversen Aussendungen wird die Schuld für die Kürzungen bei 'Essen auf Rädern' zwischen der Bundesregierung und der Wiener Stadtregierung hin- und hergeschoben. "Das ist doch völlig absurd", so Sigrid Pilz, und weiter: "Laut Aussagen von Stadträtin Pittermann haben die Finanzausgleichsverhandlungen die Gemeinde Wien in diese Situation gebracht. Wer diese Verhandlungen für die Stadt Wien geführt hat, steht doch wohl außer Zweifel, oder?". Für die Grünen ist jedenfalls die Kürzung gerade bei der Gruppe von hilfsbedürftigen, älteren Menschen inakzeptabel. "Die SPÖ hat den Ausgleichverhandlungen widerstandslos zugestimmt. Die Bundesregierung und die Stadtregierung haben diese Suppe eingebrockt. Es ist unverständlich und geradezu schamlos, diese Suppe jetzt von den älteren und hilfsbedürftigen Menschen in Wien auslöffeln zu lassen", schließt Sigrid Pilz.

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