LIF-Steiner: Fleischsteuer - Konsument zahlt, Grasser strahlt

BürgerInnen dürfen nicht für Fehler der Agrarpolitik bezahlen

Wien (OTS) - "Einen derartig unüberlegten Vorschlag hätte man bislang nur von den Grünen erwartet", kommentiert die Bundesgeschäftsführerin des Liberalen Forums Liane Steiner die Forderung des Präsidenten der Landwirtschaftskammer, Rudolf Schwarzböck, durch eine Steuererhöhung die zusätzlichen Kosten der Fleischindustrie abzudecken.***

Es gehe nicht an den Staat und damit die Steuerzahler für die Sicherheit von Konsumgütern über den Umweg einer Steuer bezahlen zu lassen. Mit der gleichen Begründung könne dann ja auch etwa die Autoindustrie mit der Forderung einer Steuererhöhung an den Staat treten, um die Sicherheit der Kraftfahrzeuge erhöhen zu können", so die Liberale.

"Wenn höhere Kosten bei der Produktion anfallen, so müssen eben die Produktpreise angehoben werden", meinte Steiner weiters. Der Konsument sei durchaus bereit für bessere Qualität auch mehr zu bezahlen. Das zeige die hohe Akzeptanz von Bio-Produkten. Dem Konsumenten sei durchaus auch der wahre Preis von Fleischprodukten zumutbar, ohne dass ein Teil des Fleischpreises durch eine Steuer abgedeckt und damit verschleiert werde. Mehreinnahmen für den Finanzminister hat es heuer schon genug gegeben!"

"Schwarzböck wäre gut beraten, sich um die schwarzen Schafe in der Landwirtschaft zu kümmern und das Vertrauen in die österreichischen Produkte wiederherzustellen, statt unsinnige Forderungen zu erheben", so Steiner abschließend.

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