Hawlicek kritisiert Morak: Parteipolitisch motivierte Auflösung von Abteilungen der Kunstsektion

"Morak betrachtet Kunstsektion als sein Büro"

Wien (SK) Die Präsidentin der österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik und frühere Ministerin für Unterricht und Kunst, Hilde Hawlicek, kritisiert das "Amtsverständnis" von Kunststaatssekretär Morak. Morak hatte gestern in der ORF-Sendung "Treffpunkt Kultur" über die Kunstsektion als "sein Büro" gesprochen, in dem er Ordnung schaffe. Demgegenüber spricht Hawlicek von einer "parteipolitisch motivierten Auflösung von Abteilungen" in der Kunstsektion. ****

Die Abteilungen Filmförderung und Kinder- und Jugendliteratur seien "hervorragend geleitet", so Hawlicek am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Die ehemalige Kulturministerin verwahrt sich gegen die Behauptung Moraks, ehemalige Kulturressortleiter wie sie, Hawlicek, Rudolf Scholten oder Peter Wittmann hätten genauso gehandelt. Sie erinnerte daran, dass z. B. die beiden langjährigen Sektionschefs der Kunstsektion Lein und Temnitschka, die beinahe 30 Jahre der Sektion vorstanden, nicht der SPÖ angehörten. (Schluss) wf

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