Glawischnig (2): Machtübernahme der Agrarlobby im "Lebensministerium"

Reste des Umweltministerium weiter degradiert

Wien (OTS) Trotz BSE und trotz der Schweine-Affäre soll nun das Umweltressort innerhalb des Landwirtschaftsministeriums weiter degradiert werden. Ausgerechnet Tierschutz und Artenschutz verschwinden von der Bildfläche, Natur- und Landschaftsschutz sowie Nationalparks werden von der Forstwirtschaft übernommen. "Das ist die kalte Machtübernahme jener Agrarlobby, die hauptverantwortlich für die gegenwärtige Lebensmittelkrise ist", kritisiert die Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig. Das passt ins Bild der skrupellosen Agrarlobby, die schon bei der Lebensmittelagentur durchgesetzt hat, daß die Erzeuger von Lebensmitteln, also die zu Konrollierenden, gleichzeitig auch die Kontrolle übernehmen.

Umweltminister Molterer hat die Reste des Umweltministeriums völlig abgewirtschaftet. Die Grünen fordern daher neuerlich ein eigenständiges, handlungsfähiges Umweltministerium erweitert um die Bereiche Konsumentenschutz und Gentechnik. Ein ensprechender Antrag der Grünen ist im nächsten Umweltausschuß auf der Tagesordnung.

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