ÖAMTC: Urlauberschichtwechsel in Westösterreich 2

Druck und Stress erzeugen nur Unfälle

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Im Vorjahr gab es allein in der Semesterferienzeit 30 Getötete im Straßenverkehr", warnt ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexpertin Marion Seidenberger, "und einige Unfälle entstanden sicherlich aufgrund der Hektik rasch in den Ferienort zu kommen." Daher empfiehlt die ÖAMTC-Expertin den Autofahrern, ausgeruht, vor allem aber "gelassen" ohne Druck und Stress die Reisen anzutreten. Zur Gelassenheit trägt auch die Vorbereitung bei. Man sollte nicht erst am Abreisetag, sondern bereits am Vortag in Ruhe packen und den Wagen einräumen, dann geht man beruhigter und entspannter, ohne zu großen Stress auf Urlaubsfahrt.

Der ÖAMTC hat aber noch weitere Tipps für die Ferienfahrt:

Das Urlaubsgepäck sollte übrigens richtig gesichert im Kofferraum Platz finden, damit die Rücksitzbank für Kinder und ihre Rückhaltesysteme frei bleibt.

Der Fahrer sollte mit gutem Beispiel vorangehen und selbst richtig gesichert fahren, dann ist es für die Kinder auch leichter angeschnallt in ihren Sicherungssystem sitzen zu bleiben.

Grundsätzlich sollte man sich nicht von "Aufschneidern" beeindrucken lassen, die immer wieder von angeblichen Rekordreisezeiten berichten, sondern eine sichere angepasste Reisegeschwindigkeit wählen.

Jede Ferienfahrt wird entspannender, wenn sie in Etappen gegliedert wird. Alle zwei Stunden eine Pause einzulegen und den Kindern die gewünschte Bewegung zu ermöglichen trägt sehr zur Entspannung bei und sorgt für bessere Laune auf der nachfolgenden Weiterfahrt.

Mit kleinen Snacks und Erfrischungen verwöhnt man Lenker und Mitfahrer, und sorgt so für Energie, Abwechslung und Entspannung während der Fahrt.

Ein wesentlicher Part kommt dem Beifahrer zu, der mit Feingefühl den Lenker auf Müdigkeit beobachten, ihn bei monotonen Strecken motivieren und bei Stau oder Baustellen für Ruhe sorgen sollte.

(Schluss)
ÖAMTC/Pressestelle
Hannes Kerschl
06.02.01

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