US-Finanzinstitutionen: ADR-Programme erhöhen die Handelbarkeit von Aktien ausländischer Unternehmen

New York (ots-PRNewswire) - Mit American Depositary Receipts
("ADR") kann die Handelbarkeit von Aktien ausländischer Unternehmen in den USA deutlich erhöht werden. Das ergab eine kürzlich durchgeführte Untersuchung unter erfahrenen US-amerikanischen Marktteilnehmern. ADR sind übertragbare registrierte Zertifikate, die von US-Banken ausgegeben werden, um die Inhaberschaft an einer bestimmten Anzahl Aktien ausländischer Unternehmen zu dokumentieren.

Die Studie wurde im Januar 2001 von Broadgate Consultants, Inc. durchgeführt. Über 70 Prozent aller Teilnehmer, darunter Großbanken, Vermögensverwalter und Versicherungsgesellschaften mit einem verwalteten Vermögen von über einer Milliarde US-Dollar erklärten, dass sie ausländischen Unternehmen empfehlen, zum Aufbau einer bedeutenden Stellung an den US-Börsen derartige ADR-Programme einzuführen. Für fast 60 Prozent der Befragten liegt der wichtigste Grund für die Einführung von ADR darin, US-amerikanische Käufer anzuziehen. Ungefähr 25 Prozent sehen die Kapitalaufnahme als wichtigsten Faktor für die Etablierung eines ADR-Programms an.

Die Anleger zeigten eine starke Präferenz für börsennotierte ADR im Gegensatz zu nicht notierten ADR. Neun von zehn Teilnehmern erklärten, dass Unternehmen mit börsennotierten ADR im Allgemeinen wesentlich effizientere Anstrengungen im Hinblick auf ihre Aktionärspflege in den USA unternehmen. Der bei weitem überwiegende Teil (5:1) der Befragten erklärte, dass sie ihr Geld lieber in ADR investieren, die an der NYSE oder an der NASDAQ notiert sind, als in nicht notierte ADR.

"Börsennotierte ADR sind heute die wichtigste Voraussetzung, wenn ein Unternehmen seine Positionierung auf den US-amerikanischen Kapitalmärkten verstärken will", sagte Thomas C. Franco, Chairman und Chief Executive Officer von Broadgate. "ADR-Programme helfen, sowohl institutionelle als auch private Anleger anzuziehen.""

Obwohl alle an der Untersuchung beteiligten Finanzorganisationen prinzipiell auch im Ausland Handelsgeschäfte tätigen können, gaben über 90 Prozent der befragten professionellen Anleger an, dass sie regelmäßig in ADR investieren. Viele der Befragten erklärten außerdem, dass die ADR ein wichtiges Instrument seien, um die Nachfrage unter den Privatanlegern anzuregen. Über 80 Prozent gaben an, die ADR würden zum Ausbau des Massengeschäfts in den USA beitragen.

Auf die Frage, welche ausländischen Unternehmen mit den effizientesten ADR-Programmen aufwarten können, gaben die Befragten Emissionen aus einer breiten Reihe von Branchen und geografischen Regionen an. Die zwei am häufigsten genannten ADR-Programme waren die der Telekommunikationsgiganten Nokia Oyj aus Finnland und Ericsson AB aus Schweden. Beide Unternehmen haben den Vorzug, dass sie weithin ansprechende Verbraucherprodukte anbieten und in den USA über einen hohen Streubesitzanteil verfügen.

Trotz der jüngsten Marktunsicherheit im TMT-Bereich werden die ADR europäischer Telekommunikationsunternehmen, insbesondere derjenigen mit einem starken Engagement im Mobilfunk, am häufigsten positiv erwähnt. Sechs der zehn meistgenannten Antworten auf die Frage nach dem ansprechendsten ADR-Programm zitierten Telekommunikationsunternehmen wie Vodafone Group plc, China Mobile Limited, Telefonos de Mexico SA, Telecomunicacoes Brasileiras SA und British Telecommunications plc. Andere Branchen, die weithin positiv bewertet wurden, waren Anbieter von Unterhaltungselektronik (Phillips und Sony) sowie integrierte Öl- und Gaskonzerne (Royal Dutch Shell and BP Amoco).

Die Entscheidung, in ADR oder in normale Aktien ausländischer Unternehmen zu investieren, hängt den Befragten zufolge von der Liquidität, den Transaktionskosten und von Währungsüberlegungen ab. Viele Investoren gaben an, dass bei ihrer Entscheidung die Größe des jeweiligen Engagements, das sie einzugehen beabsichtigten, eine Rolle spielte.

Da die Anleger in den USA großen Wert auf Informationszugang und Informationsfluss legen, wurde auch die Bedeutung der Wahl der Bank für die ADR hervorgehoben. Für einige ausländische Unternehmen ohne Vertretung in den USA kann die Bank, bei der die ADR hinterlegt werden, eine wesentliche Informationsquelle sein. Fast 70 Prozent der Befragten erklärten, dass die ADR-Hinterlegungsbanken eine wichtige Quelle für Informationen über ausländische Unternehmen darstellen.

Über Broadgate

Broadgate Consultants, Inc., mit Hauptsitz in New York City, ist eine internationale Beratungsgesellschaft für Unternehmen und Kapitalmarktnachrichten.

Seit 1987 veröffentlicht Broadgate Consultants, Inc. Research für die US-amerikanische Anlegergemeinschaft und stellt Analysen und damit verbundene Beratungsdienste für weltweit tätige Aktiengesellschaften, die sich auf dem US-amerikanischen Kapitalmarkt ein Standbein verschaffen wollen, zur Verfügung.

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Christopher G. Tofalli, Broadgate Consultants, Inc., +1 212-232-2222

Website: http://www.broadgate.com

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