AK Tumpel: Konsumenten dürfen nicht mit BSE-Kosten belastet werden

AK Präsident lehnt Schwarzböck-Forderung nach Steuererhöhung strikte ab

Wien (AK) - Scharfe Kritik am Vorschlag von Landwirtschaftskammer-Präsident Schwarzböck als Folge von BSE und Schweine-Affäre die Mehrwertsteuer auf alle Lebensmittel von zehn auf elf Prozent zu erhöhen, übt AK Präsident Herbert Tumpel: "Die Konsumenten tragen überhaupt keine Schuld an BSE und Schweine-Skandal", sagt Tumpel, "sie tragen aber das gesundheitliche Risiko und sollen jetzt, wenn es nach den Bauern-Vertretern geht, auch noch zur Kasse gebeten werden." Eine Steuererhöhung auf alle Lebensmittel würde die Konsumenten drei Milliarden Schilling kosten. "Die BSE-Kosten müssen aus dem Agrarbudget getragen werden", verlangt Tumpel. Die Konsumenten haben ein Recht auf sichere Lebensmittel, sagt der AK Präsident, Sicherheit darf keine Frage des Preises sein. ****

Tumpel fordert, dass die Kosten für die Entsorgung von Tiermehl und Risikomaterial und die BSE-Tests aus dem Agrarbudget bezahlt werden müssen. Die Verbraucher zahlen jährlich 25 Milliarden Schilling Steuern ins Landwirtschafts-Budget. Ihnen jetzt noch die zusätzlichen BSE-Kosten aufzubürden lehnt Tumpel ab. Ganz entschieden weist Tumpel die Schwarzböck-Forderung zurück, dass die Konsumenten für die Lebensmittelsicherheit extra bezahlen sollen. "Dass angebotene Lebensmittel sicher sein und den Gesetzen entsprechen müssen, darf keine Frage des Preises sein", sagt Tumpel. Wenn über diese Mindesstandards hinaus höherwertige Produkte angeboten werden, ist klar, dass dafür auch die Preise höher sein können, sagt Tumpel. Aber alle Konsumenten über eine Steuererhöhung zur Kasse zu bitten, lehnt der AK Präsident entschieden ab.

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AK Wien Presse Christian Spitaler

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