Sima zur Fleischkrise: Kein Griff ins Geldbörsel der Konsumenten

"Neuorientierung der Landwirtschaft statt Steuererhöhung"

Wien (SK) Eine klare Absage für die Pläne der Landwirtschaftskammer, die Kosten für die Lösung der aktuellen Fleisch-Krise auf die KonsumentInnen abzuwälzen, erteilte Montag SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima. "Es kann doch nicht sein, dass jene, die niemals zermahlene Tierkadaver in ihrer Nahrungskette wollten, nun die Folgen dieser perversen Praxis finanziell ausbaden müssen", so Sima. Die von der Landwirtschaftskammer heute vorgeschlagene Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel lehnt Sima daher ab und fordert die Übernahme der Kosten durch das Landwirtschafts-Budget. "Dabei ist klar, dass auch dieses Geld von den Steuerzahlern kommt. Doch ein zusätzlicher Griff ins Geldbörsel neben den bereits beschlossenen Belastungspaketen ist unzumutbar und auch enorm unsozial. Die Kosten müssen durch Umschichtungen aus dem laufenden Budget bezahlt werden", so Sima. ****

Die SPÖ-Umweltsprecherin bedauert, dass der einzige vorgeschlagene Lösungsansatz der Landwirtschaftskammer aus der bestehenden Krise eine Steuererhöhung sei. "Wenn es nicht bald zu einem generellen Umdenken in Richtung Ökologisierung der Landwirtschaft und einer Neuorientierung der Förderungsvergabe kommt, wird auch eine Steuererhöhung nichts nutzen" so Sima. In Deutschland hätten auch die Bauern-Vertreter schon erkannt, dass es ohne grundsätzliche Änderung der bisherigen Landwirtschaft keinen Ausweg aus der Krise gäbe, in Österreich sei man offensichtlich noch nicht so weit. (Schluss) ml/mm

Rückfragehinweis: Ulli Sima, 0664723 063 67

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