Pumberger: Sallmutters Rechtfertigung mehr als dürftig

Für Millionengeschenke an die Mitarbeiter mußten die Beitragszahler bluten

Wien, 2001-02-05 (fpd) - "Mehr als dürftig erscheinen die Rechtfertigungsversuche von Hauptverbandspräsidenten Hans Sallmutter anläßlich des vernichtenden Zeugnisses, ausgestellt vom Rechnungshof", meinte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger. ****

"Im Rechnungshof-Rohbericht steht laut Bericht eines Wochenmagazins, daß die freiwilligen Zuwendungen an einige Mitarbeiter stärker stiegen als die Beitragserhöhungen. Wenn Sallmutter nun meint, der Wert belaufe sich nur auf drei Millionen Schilling, so sagt einer der beiden die Unwahrheit. Ich neige dazu dem Rechnungshof zu glauben", so der FPÖ-Gesundheitssprecher.

Er, Pumberger, weise aber auch die Aussage von ÖVP-Klubobmann Andreas Khol, wonach zuerst über Strukturen und dann über Köpfe nachgedacht werden müsse, entschieden zurück. "Seit der Regierungsbildung vor einem Jahr wird über Strukturänderung nachgedacht. Nur sagte Sallmutter zu allem Nein oder setzte notwendige Reformen einfach nicht um. Zusammenlegung von Sozialversicherungen, um Synergieeffekte zu nutzen, Behandlungsbeiträge als Lenkungsmaßnahme, Vereinheitlichung der EDV-Systeme, Senkung der Medikamentekosten durch Neuverhandlung und vieles mehr. Zu all dem kam von Sallmutter immer nur ein promptes Njet und der monotone Ruf nach Beitragserhöhungen", kritisierte Pumberger.

"Wenn Herr Sallmutter nicht fähig oder nicht willens ist, über notwendige Reformen nachzudenken, so ist die Zeit gekommen, um über seine Person nachzudenken", schloß Pumberger. (Schluß)

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