SPW: Fairness für Freiheitliche - bitte sehr!

Wien (SPW) Die von der FPÖ-Vizekanzlerin Riess-Passer eingeforderte Fairness gegenüber ihrer Partei wird vom Pressedienst der SPÖ Wien ernst genommen. Die Vizekanzlerin hatte sich darüber ereifert, dass ihrer Partei immer wieder ein zweifelhafter Umgang mit der Geschichte nachgesagt wird. Im Sinne der Fairness möchte der Pressedienst der SPÖ Wien dokumentieren, wie die FPÖ mit Begriffen wie Rassismus, Xenophobie oder Antifaschismus umgeht.****

Im folgenden einige "Gustostückerln" von der Homepage der FPÖ. Dort erklärt uns FPÖ-Generalsekretär Sichrovsky Rassismus sei das "Bedürfnis der Menschen, sich nach ihrer Herkunft und Farbe gegenüber anderen abzukoppeln", Antifaschismus sei der Protest gegen "Fleischlaberl-Kultur" und Xenophobie die Angst vor "Fremdbestäubung". Wer sich noch an den SS-Ausspruch des FPÖ Funktionärs Ernest Windholz "Unsere Ehre heißt Treue" erinnert, wird dieses Sammelsurium an Dummheit und Geschmacklosigkeit nicht sonderlich witzig finden. Die FPÖ wäre gut beraten, ihre Funktionäre nicht noch weiter zu verwirren, sondern sich um ihre Bildung zu bemühen, damit solche Peinlichkeiten nicht andauernd vorkommen.

Frisch von der FPÖ-Homepage Peter Sichrovsky Wörterbuch der Wende der Wende, im Originalwortlaut:

"Antifaschismus: Kommt von dem österreichischem Ausdruck "Faschieren durch den Fleischwolf drehen" und drückt den Protest gegen die Fleischlaberl-Kultur aus, die, von Deutschland kommend, auf dem Ausdruck "Hamburger" beharrt.
Xenophobie: Ist die Angst vor der "Xenogamie", oder Fremdbestäubung, und beschreibt die Panik der Bienen, die falschen Blumen zu "vermischen" und so das Bild eines Garten zu zerstören.
Rassismus: Ist das Bedürfnis der Menschen, sich nach ihrer Herkunft und Farbe gegenüber anderen abzukoppeln, wie zum Beispiel die Einteilung des Wiener Stadions in einen Rapid- und einen Austria-Sektor.
Anti-Nazi: Ebenfalls durch einen orthografischen Kunstgriff manipulierte Antithese des "Narziß" eines schönen Jünglings, der sich in sein eigenes Spiegelbild verliebt und ist daher ein häßlicher Mann, der sein eigenes Spiegelbild nicht erträgt." (Schluss) fk

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