Rieder: Konjunkturlok Wien nicht ausbremsen!

Wien, (OTS) "So wichtig es ist, infrastrukturschwache Länder zu fördern, so wenig darf das auf Kosten der Regionen mit einer hohen Wertschöpfung, oder gar auf Kosten der Konjunkturlokomotive Wien gehen", reagierte am Montag Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Dr. Sepp Rieder auf die Ankündigung von Finanzminister Karl Heinz Grasser, dem Land Kärnten über eine Sonderförderung 600 Millionen Schilling zukommen zu lassen.

Zum blanken Hohn für alle Wienerinnen und Wiener und für rund 250.000 Pendler werde dieses Geschenk aus Steuergeld allerdings angesichts der Tatsache, dass fast zeitgleich sämtliche Modernisierungsprojekte für die Wiener Bahnhöfe durch Infrastrukturministerin Forstinger gestoppt wurden. "All diese Maßnahmen, die zu Lasten des Wirtschaftsstandortes Wien gehen, finden übrigens unter dem offenen Applaus und der Zustimmung der Wiener Freiheitlichen statt, die sich endlich entscheiden sollten, ob sie Politik für Wien oder für die Bundes-FPÖ machen will." Dass der Stopp der Bahnhofsinitiative von den Bundesbahnen und nicht
von der verantwortlichen Ministerin verkündet wird, sei ein weiteres Zeichen der inhaltlichen Überforderung Frau Forstingers, betonte Rieder.

Wien sei die unangefochtene Konjunkturlok Österreichs, wo ein Fünftel der Bevölkerung ein Viertel des gesamtösterreichischen BIP erwirtschaften. "Wer dem Wirtschaftsstandort Wien, übrigens der sechstreichste EU-Europas, schadet, schadet damit automatisch auch dem Wirtschaftsstandort Österreich.", schloss Rieder. (Schluss) nk

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