ÖAMTC fordert Lkw-Fahrverbote zu Hauptreisezeiten

"Sommerreiseverordnung" soll auch in den Semesterferien gelten

Wien (ÖAMTC-Presse) - Das Chaos auf Österreichs Straßen am vergangenen Wochenende hat einmal mehr deutlich gemacht, dass eine Ausdehnung der Sommerreiseverordnung auf alle Ferienzeiten dringend notwendig wäre. Der ÖAMTC appelliert deshalb an Infrastrukturministerin Forstinger, sich im Sinne der Verkehrssicherheit für eine rasche Gesetzesänderung einzusetzen.

Sinn und Zweck der sogenannten Sommerreiseverordnung, die lediglich vom 1.Juli bis 31. August gilt, ist es, durch zusätzliche Lkw-Fahrverbote an Samstagen bereits ab 8 Uhr den Lkw-Verkehr vom Pkw-Reiseverkehr zu trennen, um unnötige Stauungen und Unfälle zu vermeiden. "Früher hieß dieses Gesetz Ferienreiseverordnung. Ein Name, der eigentlich viel treffender ist, denn schließlich geht es nicht nur um die Sommerferien, sondern auch zu den Weihnachts-, Semester- und Osterferien ist in Österreich und unseren Nachbarländern Hauptreisezeit angesagt", betont ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka.

Nach Ansicht des ÖAMTC müsste eine neue Ferienreiseverordnung folgende Punkte enthalten:
1. eine sachgerechte zeitliche Regelung der Dauer der Lkw-Fahrverbote, die alle Hauptreisezeiten einschließt
2. eine klare örtliche Festlegung der betroffenen Verbotsbereiche 3. eine Ausweitung auf klassische Winterreiserouten wie etwa die Arlberg Schnellstraße (S16), das Zillertal (B 169), die Eiberg Straße (B 173) zwischen Kufstein und Söll, sowie die Ennstal Straße (B 320) zwischen Altenmarkt und Selzthal
4. klare sachlich nachvollziehbare Regelungen, welche Fahrzeugkategorien (z.B. Gefahrenguttransporte) vom erweiterten Wochenendfahrverbot betroffen sind.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Stefan Skrabal

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