Jung: SP nimmt sich Mitgestaltungsmöglichkeit in Sicherheitspolitik

Oberwasser für Einem-Flügel

Wien, 2001-02-05 (fpd) - "Die Art der Kritik am Kriegsmaterial- und Truppenaufenthaltsgesetz trägt die Handschrift Einems und damit des linken Flügels in der SPÖ. Bezeichnend ist, daß sie nicht vom Wehrsprecher Gaal stammt", stellte der Wehrsprecher der Freiheitlichen, Abg. Bgdr Wolfgang Jung, fest. ****

Jung bezeichnete die Vorwürfe hinsichtlich Teilnahme an internationalen Einsätzen als unredlich. "Schließlich wurden die gesetzlichen Voraussetzungen dazu unter sozialistischer Kanzlerschaft geschaffen. Als ich, damals in der Opposition, den österreichischen Albanieneinsatz kritisierte, wurde er von der gesamten SPÖ im Ausschuß heftig verteidigt", meinte Jung. "Es geht auch nicht um die Stationierung fremder Truppen in Österreich, sondern um die Regelung der militärischen Zusammenarbeit der EU."

"Wenn sich die SPÖ, unter dem Druck des linken Flügels, einbunkert, nimmt sie sich jegliche Mitgestaltungsmöglichkeit auf die österreichische Sicherheitspolitik für die nächsten drei Jahre und vielleicht noch für länger. Die vernünftigen Elemente in der SPÖ sollen das bedenken", warnte der freiheitliche Wehrsprecher. (Schluß)

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