PECHER: RASCHE MASSNAHMEN, UM VERTRAUEN DER KONSUMENTEN WIEDER HERZUSTELLEN Lebensmittelgesetznovelle bringt mehr Rechtssicherheit

Wien, 5. Februar 2001 (ÖVP-PK) Die aktuelle Fleischdiskussion löst zahlreiche Expertengespräche und auch Beschlüsse auf parlamentarischer Ebene aus. Viele sehen in der Krise eine Chance und wünschen sich rasch Maßnahmen, um das Vertrauen der Konsumenten in die österreichischen Lebensmittel wiederherzustellen. Sicher ist aber, dass die mediale Berichterstattung über den Fleischskandal bereits zu massiven Einbrüchen der verarbeitenden Industrie und im Gewerbe, vor allem bei Produkten mit Rindfleisch, geführt hat. Viele Betriebe müssen auf Kurzarbeit umstellen, manche kämpfen gar um ihre Existenz. Das sagte ÖVP-Abg. Mag. Martina Pecher, Geschäftsführerin der Inzersdorfer Nahrungsmittelwerke, heute, Montag.****

Die österreichische Landwirtschaft verweist darauf, kleinste Betriebsstrukturen im europäischen Vergleich und strengere gesetzliche Regelungen bezüglich Tierfütterung und Medikamenteneinsatz zu haben. ?edauerlicherweise bringen aber jetzt einige wenige schwarze Schafe den gesamten Bauernstand in Mißkredit, betonte Pecher. Erfreulich sei, dass bei bereits 13.000 untersuchten Rindern noch kein BSE-Fall diagnostiziert wurde und der Rindfleischkonsum durch die lückenlosen Kontrollen an Rindern über 30 Monate sicherer geworden ist.

"Die jüngst beschlossene Novelle zum Lebensmittelgesetz bringt Rechtssicherheit in Fragen der Rindfleischetikettierung und lässt auch freiwillige Kontrollsysteme wie jenes der AMA zu", so die Abgeordnete. Die neu zu gründende Lebensmittelagentur soll die staatliche Lebensmittelkontrolle bündeln und verstärken und das Fachwissen verschiedener Experten zusammenführen, um zweifelhafte Fragen rascher zu lösen, sagte Pecher abschließend.
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