Schabl: Lehrstellenproblematik: Zuwenig Nachfrage in den "herkömmlichen" Berufen

In Niederösterreich fehlen 300 Lehrstellen

St. Pölten (SPI) - "Die rigorosen Einsparungsmaßnahmen der blauschwarzen Regierung machen auch vor unseren Lehrlingen nicht Halt. Obwohl gerade die Jugend massive Unterstützung braucht, lässt man sie weitestgehend alleine. Nach wie vor ist das unzureichende Wissen der Schulabgänger über den Arbeitsmarkt mit ein Grund, warum die Tendenz zu sogenannten ‚herkömmlichen‘ Berufen ungebrochen ist. Obwohl die Chancen, beispielsweise mit einer Frisör- oder Bürokauffraulehre einen Arbeitsplatz zu bekommen aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation sehr gering sind, werden die jungen Leute unzureichend darüber informiert", kommentiert der Sozialsprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Emil Schabl jüngste Presseberichte.****

Die Doppelzüngigkeit der VPNÖ ist auch bei diesem Thema ersichtlich. Während im Bund jede Kürzungsmaßnahme - Auslaufen der Lehrlingsstiftungen und AMS-Unterstützungen - mitbeschlossen wird, versucht man in NÖ, Alibihandlungen zu setzen. Diese reichen von Anträgen in der Ladenschlussdebatte bis zu Informationsveranstaltungen, deren Effizienz gleichsam unwirksam sind und den Betroffenen nicht weiterhelfen.

"Die Vorgängerregierung hat unter der sozialdemokratischen Federführung wesentliche und wichtige Weichen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, wie zum Beispiel im Rahmen des Nationalen Beschäftigungsplans (NAP), gesetzt. Zahlreiche Arbeitsstiftungen wurden speziell für Lehrlinge ins Leben gerufen, doch die derzeitige Regierung bringt dieses erfolgreiche System zum Kippen. Wie man am Beispiel Niederösterreichs sieht, wo derzeit 300 Lehrstellen fehlen, leidet die Jugend. Die derzeitige Regierung behandelt diese Thematik nicht mit Weitsicht, sondern mit Ignoranz", stellt der SP-Politiker abschließend fest.
(Schluss) sk/fa

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