Kopietz: Regierung sabotiert Investitionen in Wien

Kein Samt für die Sitzpolster in den Waggons, sondern Gleise für die Lok

Wien (SPW) "Während Finanz- und Verkehrsminister in den letzten Tagen mit dem Füllhorn durch’s Land fahren, werden Investitionen in Wien, am wichtigsten Wirtschaftsstandort Österreichs, von der Bundesregierung sabotiert. Das ist, als würde man in den Waggons eines Zuges die Sitzpolster mit Samt überziehen, während man vergißt, vorne für die Lokomotive die Geleise weiter zu bauen", kritisiert der Landesparteisekretär der Wiener SPÖ, Landtagsabgeordneter Harry Kopietz am Samstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien die Verkehrspolitik des Bundes.****

"Die Verbesserung und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in der Ostregion ist für die wirtschaftliche Zukunft des gesamten Landes lebenswichtig. Auch hinsichtlich der kommenden EU-Erweiterung hat der Ausbau der Verkehrswege in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland höchste Priorität. Aber anstatt diese Aufgabe von nationaler Bedeutung zu erkennen, sabotiert die Regierung aus parteipolitischen Motiven die Ostregion und vergeudet dadurch wertvolle Zeit im internationalen Standortwettbewerb", so Kopietz und nennt als Beispiele die gestoppten Projekte Zentralbahnhof Wien (Ausbau des Südbahnhofes), den Lainzer Tunnel (die leistungsfähige Verbindung zwischen West- und Südbahn), den Ausbau der S 80 Richtung Niederösterreich sowie die verzögerten Park & Ride-Projekte.

"Gerade in Zeiten, in denen sich der gesamte mittel- und osteuropäische Raum zu einem neuen Wirtschaftsraum entwickelt, wären strategische verkehrspolitische Entscheidungen notwendig und nicht "Liebdienerei" für den einzigen FPÖ-Landeshauptmann. Nicht zuletzt erweist sich die Wiener FPÖ in dieser Sache als alles andere als Interessenvertreter der Wiener Bevölkerung, weil sie diesem Treiben wortlos zusieht und es somit unterstützt", kritisiert Kopietz abschließend. (Schluß) ng

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