Cerwenka: Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft

Universitäre Angebote werden Anforderungen nicht gerecht

St. Pölten (SPI) - "Nur mit der Einführung der Studiengebühren alleine kann man keine erfolgreiche Bildungspolitik machen. Außerdem dient diese Maßnahme zu großen Teilen der polemischen Propaganda, die dieser Regierung seit der Beteiligung der FPÖ eigen ist, denn unterschwellig wird den Österreicherinnen und Österreichern suggeriert, dass nun die ‚Faulenzer‘ unter den Studenten endlich einer ‚geregelten Arbeit‘ nachgehen müssen. Dies ist natürlich ein Trugschluss, denn wer sich vorher Müßiggang beim Studium leisten konnte, hat wahrscheinlich dementsprechend begüterte Eltern, die ihm das auch jetzt noch ermöglichen können. Unter die Räder kommen die, die mit Nebenjobs ihr Studium verdienen müssen, oder die im Berufsleben stehen und sich weiterbilden möchten, die aufgrund des spärlichen Angebotes der Universitäten mit Verzögerungen leben und dafür auch noch zahlen müssen", so der Bildungssprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Helmut Cerwenka.****

"Diese Regierung macht Österreich zu einem bildungspolitisch provinziellen Teilgebiet, das im voranschreitenden Globalisierungsprozess eine Außenseiterrolle spielen wird. Unsere Jugend wird vermehrt ins Ausland abwandern, weil dort das Bildungsangebot nicht nur am Hochschulsektor ein besseres ist und weil man in Österreich nicht mehr bereit ist, in die Bildung zu investieren. Auch an den Universitäten selbst müsste ein essenzieller Umdenkungsprozess stattfinden. So sollte man sich vermehrt den Bedürfnissen und Anforderungen anpassen, statt sich in einem ‚geschützten Bereich‘ zu wähnen. Sonst müsste man nicht EDV-Experten aus dem Ausland holen und Junglehrer in die Arbeitslosigkeit schicken", so Cerwenka weiter.

"Diese Bundesregierung beweist, dass bei ihr die Unmenschlichkeit und Ignoranz regiert. Bei der Ausbildung der Jugend zu sparen, zeigt erst Jahre, ja vielleicht Jahrzehnte danach die negativen Auswirkungen. Dies ist wohl das politische Kalkül dieser Regierung - künftige Generationen haben die Schwierigkeiten, wenn die heutige blauschwarze Truppe längst nicht mehr in Regierungsverantwortung ist", so LAbg. Cerwenka abschließend.
(Schluss) sk/fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9005 DW 12794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI