Bures: FPÖ versucht Realität der Gewalt zu erzeugen, die es nicht gibt

Wien (SK) Als "Versuch, eine Realität zu erzeugen, die es in Wirklichkeit nicht gibt" wertete SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures die am Donnerstag im Nationalrat eingebrachte Dringliche Anfrage der FPÖ zur "Gewalt von links". Der Eindruck, "als würde Wien von Blut, Mord und Totschlag heimgesucht", rühre wahrscheinlich von einer "gestörten Realitätswahrnehmung" her, vermutete Bures. "Oder steht hinter diesen Reden gar eine Gewaltsehnsucht und ein Interesse an instabilen Verhältnissen?" Diese würden es der FPÖ erleichtern, ihre "autoritären Verhaltensweisen" zu legitimieren -"Verhaltensweisen, die sie durch ihren Umgang mit kritischen Menschen, mit der kritischen Jugend und Andersdenkenden verdeutlichen", konkretisierte Bures. ****

"Was sagen sie zu Beamtinnen, die sie mit dem Auto aufhalten?" konnte Bures nicht umhin, auf den Umgang vom FPÖ-Klubobmann Westenthaler mit Frauen hinzuweisen. "Wissen sie nicht, wen sie vor sich haben?" und "Schau'n sie nicht so blöd, für sie als Polizistin wäre es besser, wenn sie ein paar Kilo abnehmen würden", soll Westenthaler zu einer Polizistin gesagt haben. "Ist das der Umgang mit Menschen, den Sie fordern? Diese Liste der freiheitlichen Tugenden lässt sich fortsetzen: Klagsfluten gegen Kritiker, Bespitzelung von Andersdenkenden, Diffamierung des Bundespräsidenten und die Beschneidung von demokratischen Freiheiten", kritisierte Bures.

"Sie sehen nur Gut und Böse, Freund und Feind", zeichnete Bures ein Bild der freiheitlichen Politik, welche die Menschen in Aus- und Inländer auseinanderdividiere, in Gesunde und Kranke, in Frauen, die der FPÖ passen und in selbstständige Frauen. "Doch die Wähler nehmen ihre Greuelbilder nicht ernst", zeigte sich Bures überzeugt. (Schluss) lm

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